Chaos in der City

13. März 2019 15:28; Akt: 14.03.2019 13:34 Print

Acht Demos in drei Tagen: Ab 18 Uhr Wien lahmgelegt

Ab Donnerstag brauchen Autofahrer in Wien gute Nerven. Insgesamt acht Demonstrationen sorgen für zahlreiche Sperren und Verkehrsbehinderungen.

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Gleich acht Demonstrationen innerhalb von nur drei Tagen stehen in der Bundeshauptstadt bevor. Verkehrsteilnehmer müssen mit mehreren Straßensperren und langen Staus rechnen.

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Am Donnerstag (14. März), heißt es "Es ist wieder Donnerstag" und damit Demonstrations-Zeit. Rund 3.000 Teilnehmer werden sich ab circa 18.00 Uhr vor dem Bruno-Kreisky-Park im 5. Bezirk sammeln.

Von dort zieht der Kundgebungszug dann ab 18.30 Uhr über den Gürtel und die Linke Wienzeile zur Sechshauser Straße. Dann geht es stadtauswärts bis zum Auer-Welsbach-Park, wo ab circa 22.00 Uhr die Schlusskundgebung stattfinden wird.

"Durch die große Anzahl der Demonstranten wird es im Zuge des Sammelns und der Demonstration zu zeitweisen Sperren des Gürtels, der Linken Wienzeile und der Sechshauser Straße kommen. Obwohl die Polizei die Sperren so kurz als möglich halten wird, sind lange Staus und Verzögerungen auf so wichtigen Verkehrsverbindung wie dem Gürtel und der Westausfahrt sowie auch der Westeinfahrt gewiss", weiß ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

Sechs Demos am Freitag

Auch am Freitag kommt es in Wien gleich zu mehreren Kundgebungen. Die Initiative "Fridays for Future Vienna" ruft zum "Weltweiten Klimastreik" auf.

Ab circa 11.00 Uhr treffen sich die jeweils mindestens
100 Demonstranten an fünf Sammelpunkten (Hammerlingplatz, Invalidenstraße, Karlskirche, Schottentor und Stiftskirche). Von den jeweiligen Sammelpunkten geht es zum Ring und weiter zum Heldenplatz, wo es ab 12.00 Uhr Ansprachen geben wird.

Teil der Demonstrationsstrecken sind unter anderem die Babenbergerstraße, die Kärntner Straße, Josefstädter Straße, Landstraßer Hauptstraße, Rotenturmstraße und Stadiongasse.
Ab 13 Uhr werden die mindestens 1.000 Teilnehmer der Hauptdemo vom Heldenplatz abmarschieren.

Die Demo-Routen

Über die Strecke Ballhausplatz -Löwelstraße – Mestasiogasse – Minoritenplatz – Bankgasse - Josef-Meinrad-Platz geht es wieder zur Ringstraße.

Über den Ring für die Strecke dann zum Verkehrsministerium in der Radetzkystraße, wo gegen 16 Uhr die Schlusskundgebung stattfinden soll.

Ebenfalls um 16 Uhr ist die Schlusskundgebung einer weiteren Demonstration geplant, die um 11.00 Uhr vom Alten AKH startet und über die Liechtensteinstraße, Alserbachstraße, Nußdorfer Straße und Währinger Straße zur Hauptuniversität führt.

Die Kundgebungen führen zu zeitweisen Sperren von zahlreichen Straßen in der Wiener City, im 3. Bezirk, 8. Bezirk und 9. Bezirk.

"Die meisten Auswirkungen auf den Verkehr wird sicherlich die Ringsperre haben. Diese fällt auch in den Freitag-Nachmittagsverkehr, aber auch die Sperren der Josefstädter Straße, der Landstraßer Hauptstraße, Nußdorfer Straße
und Währinger Straße werden nicht ohne Staus und lange Verzögerungen bleiben. Wir empfehlen den Autofahrern, die Innenstadt und die Straßen entlang der Demonstrationszüge möglichst zu meiden und großräumig zu umfahren", so ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

Samstag-Kundgebung

Die achte Demonstration innerhalb von wenigen Tagen findet dann am Samstag statt. Dort wollen die Teilnehmer ein Zeichen für Flüchtlinge und Menschenrechte setzen.

Treffpunkt ist um 14 Uhr am Platz der Menschenrechte. Die Route führt über den Kärntnerring in die Innenstadt und über die Operngasse wieder zurück zum Karlsplatz. Die Demo soll bis ca. 18 Uhr dauern. Es werden bis zu 10.000 Teilnehmer erwartet.

Öffis von Demos betroffen

Auch die Wiener Linien sind von den Demonstrationen betroffen. Bei der Donnerstags-Demo werden die Autobuslinien 12A und 57A jeweils nach Verlauf angehalten. Ob auch die Straßenbahnlinien 6 und 18 angehalten werden, wird von den Wiener Linien, je nach Lage, vor Ort entschieden.

Am Freitag stellt die Vienna-Ring-Tram den Betrieb wahrscheinlich komplett ein. Die Ringlinien werden, wie die Straßenbahn- und Autobuslinien, vermutlich kurzgeführt bzw. umgeleitet.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alex am 13.03.2019 15:40 Report Diesen Beitrag melden

    Missbrauch vom Demo-Recht

    Wenn schon Demo dann bleibt auf Eurer dafür umgebauten MaHü. Lasst den Rest der WienerInnen mit Eurem Schmafu einfach nur in Ruh'. Eine maximal Anzahl an Demos pro Jahr wäre angebracht und SINNVOLL.

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  • Diese systematisch am 13.03.2019 15:48 Report Diesen Beitrag melden

    organisierten "Demonstrationen"

    Erfüllen eben Ihren Zweck.. "Demonstrationen" werden vom Grossteil der arbeitstätigen Mitmenschen bereits als etwas Störendes empfunden.. Dank den Handlangern..

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  • EUsebius am 13.03.2019 15:43 Report Diesen Beitrag melden

    irgendwo außerhalb

    man schaffe ein areal und wer unbedingt demostrieren möchte, kann jenes zu einem fairen preis mieten. nur stören ist sinnlos. es wird eh nichts erreicht. das müßte sich in dimensionen der gelbwesten in F abspielen. ansonsten beeindruckt das niemanden.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Hannah am 14.03.2019 17:08 Report Diesen Beitrag melden

    laaaaangweilig

    Die Demonstranten sind selbst schuld wenn das keinen mehr juckt. Wer wegen - wie sag ich es jugendfrei - jedem Darmwind demonstriert auch wenn die Beteiligung unterirdisch ist, der muß sich net wundern, daß es keinen interessiert. Und die Schülerdemos nehm ich auch nicht ernst. Keine Schule ist immer interessanter in dem Alter.

  • Lll am 14.03.2019 17:07 Report Diesen Beitrag melden

    Artikel 13 Demo am 23.03

    Wichtig ist, dass wir allengemeinsam am 23.3 gegen Art. 13 auf die Straße gehen. Treffpunkt Westbahnhof - es geht um die Zukunft des Internets und nicht zuletzt dieses Forums hier

  • susanne am 14.03.2019 15:40 Report Diesen Beitrag melden

    zu viel

    man kann s auch übertreiben ! Bitte nur Demos genehmigen mit akutem und sinnvollem Grund ! Und dann die Leute sekkieren die Grund für die Demo liefern ! geht ins Parlament streiken oder zu umweltverschmutzenden Firmen aber nicht auf die Straßen

  • PeterKarl am 14.03.2019 15:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt keinen Klimawandel!

    Es gibt nur eine Welt Überbevölkerung und die gehört endlich gestoppt!!

    • Hannah am 14.03.2019 17:12 Report Diesen Beitrag melden

      Überbevölkerung eindämmen würde helfen

      Ja aber das darf man ja nicht sagen, daß das einzige Mittel Geburtenkontrolle ist. Da ist man sicher schon ein ganz ganz böser Rechter. Lieber sollen noch abertausende Kinder verhungern oder wir uns einreden lassen, daß Europa die Rettung ist. Und natl. daß nicht jedes Teenager immer mit dem neuesten Handy rumläuft könnte auch helfen bzw. natl. Maß halten und nachhaltig produzieren statt alle 3 Monate nach der Mode zu gehen. Aber das ist sicher uncool

    einklappen einklappen
  • Mario am 14.03.2019 14:53 Report Diesen Beitrag melden

    Sinnbefreite Demonstrationen

    Während hunderte Polizisten für diese sinnlose Aufführungen im Einsatz sein müssen wird im schlimmsten Fall jemand ausgeraubt, attackiert oder gar schlimmeres. Und die Polizei braucht dort um einiges länger hin weil Kapazitäten fehlen...