Familiendrama

06. Februar 2019 08:02; Akt: 06.02.2019 08:02 Print

Messerstich bei Streit: Redakteurin hilft Opfer

von Nina Oezelt - Ein Mann mit Stichwunde steht Dienstag auf der Heiligenstädter Straße. Er bittet um Hilfe, seine Frau sei in Gefahr. Ein Familiendrama auf offener Straße.

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Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr: Auf der Heiligenstädter Straße 56, nahe eines Privatspitals, steht ein Mann in Socken, ohne Jacke. Seine Hand drückt er auf die linke Seite seines Bauches. Sein T-Shirt färbt sich rot, seine Hand ist blutig. Er scheint schwer verletzt zu sein.

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Die Straßenbahn D fährt in die Station Rampengasse ein. Der Mann bittet die Aussteigenden um Hilfe, aber keiner bleibt stehen. Nur ein weiterer Fußgänger und ich beweisen Zivilcourage. Er ruft die Rettung, ich die Polizei. Eigentlich selbstverständlich. Zu dritt verstecken wir uns in einem Hof nebenan, beruhigen den Verletzten: "Alles wird gut, Hilfe ist auf dem Weg."

Heikle Situation

Der Afghane ist verzweifelt: "Meine Frau ist noch in Gefahr, der junge Bruder hat ein Messer." Kurz danach kommt auch seine Ehefrau, wir rufen sie zu uns. Plötzlich tritt ein weiterer Mann aus der Tür, seine Hände sind blutig. Auch er sucht das Ehepaar …

Die Situation wird heikel, das Paar versteckt sich rasch. Doch glücklicherweise trifft die Polizei noch rechtzeitig ein. Das Messeropfer zeigt auf seinen Peiniger, der sich ohne Widerstand festnehmen lässt.

Der schwerverletzte Mann sowie ein weiteres verletztes Familienmitglied werden ins Krankenhaus gebracht. Der mutmaßliche Täter, der Bruder (18) der Ehefrau, wird abgeführt.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sicherheitsberater am 06.02.2019 09:36 Report Diesen Beitrag melden

    ein ganz normaler Tag

    und mitlerweile gewohnt Wiener Wahnsinn in einer Stadt, in der man vor einigen Jahren noch ungestört auch Nachts unterwegs sein konnte ! Selbst eine frühere berüchtige Unterwelt war gegen das was heute abgeht ein Pfadfinderverein, der sich allein um eigene Probleme kümmerte. In D. schiebt man bereits Afghanen ab, bei uns darf man das aber nicht wegen der NGOs und so manch Hoteliere ß

  • real am 06.02.2019 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Na und?

    Sie bringen ihre Gewalt mit. Seien wir froh, das sie sich selber ans Leder gehen und keine Unschuldigen verletzten, dieses Mal.

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  • gunti eli am 06.02.2019 10:19 Report Diesen Beitrag melden

    fachkräftemangel in OÖ

    das ist im jahr 2019 fall nummer? natürlich nur die von denen die medien erfahren.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Lisa am 06.02.2019 13:50 Report Diesen Beitrag melden

    Wegschauen wird zum Altag

    Keiner hat geholfen!!! Darüber sollte man sich Gedanken machen. Da fleht ein verletzter MENSCH um Hilfe. Aber das einzige was hier kommentiert wird....ohne Worte! Tolle Leistung der Redakteurin und der anderen Person.

    • nicht Demonstrant am 06.02.2019 17:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lisa

      Er hatte nun mal den falschen Tag, am Donnerstag Abend hätte er vielleicht Hilfe bekommen.

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  • mitch am 06.02.2019 13:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    genau

    seit 2015 haben wir 2 mal die Woche so ein Familien Drama.

  • ray becker am 06.02.2019 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    so schauts aus

    das schlimme ist, nicht sie passen sich an sondern wir! es ist schon Gewohnheit und fast normal. sie flüchten vor gewalt aber bringen ihre kriegerische Mentalität mit und wollen es auch gar nicht anders weil es einfach in ihnen steckt.

  • gunti eli am 06.02.2019 10:19 Report Diesen Beitrag melden

    fachkräftemangel in OÖ

    das ist im jahr 2019 fall nummer? natürlich nur die von denen die medien erfahren.

  • real am 06.02.2019 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Na und?

    Sie bringen ihre Gewalt mit. Seien wir froh, das sie sich selber ans Leder gehen und keine Unschuldigen verletzten, dieses Mal.

    • magda lena am 06.02.2019 13:54 Report Diesen Beitrag melden

      real

      Torberg lässt Tante Jolesch sagen: "Gott der Gerchte möge abhüten alles, was NOCH A GLÜCK is" ----- ähnlich mit dem "froh" sein: Gott verhüte alles, worüber man NOCH FROH SEIN kann. - - - - Klarerweise ist jeder der vielen Einzelfälle, wo sie sich gegenseitig massakrieren, ein Grund zur Erleichterung, dass die Aggression keinen Europäer getroffen hat. Aber wenn es sich ergibt, wird sich der Mackie Messer nicht auf einen Landsmann kaprizieren.

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