Attacke in Margareten geklärt

04. Januar 2019 12:41; Akt: 04.01.2019 12:41 Print

Radler verfolgt Frau (25) und schlägt sie fast tot

Ein Radfahrer soll einen Monat lang mehrere Frauen verfolgt haben, weil er sie "ansprechen wollte". Am Ende schlug er mit einer Eisenstange zu.

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Wie berichtet, wurde am 30. Dezember 2018 eine Frau (25) mit schweren Kopf- und Gesichtsverletzungen in der Margaretenstraße gefunden, es bestand Lebensgefahr. Jetzt hat die Polizei – es wurde wegen versuchten Mordes ermittelt – einen Tatverdächtigen geschnappt.

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Kurz nach der Tat hatte ein 41-jähriger Österreicher beim Polizei-Notruf angerufen und behauptet, er hätte die verletzte Frau auf der Straße gefunden. Noch bevor die Polizei am Tatort eintraf war der Mann verschwunden – er kam erst später wieder zurück.

Brutale Vorgehensweise

Wie sich herausstellte, wurden der Frau ihr Handy und die Bankomatkarte gestohlen. Kurze Zeit nach der Tat wurde die Bankomatkarte des Opfers mehrfach verwendet – nahe der Wohnung des 41-Jährigen! Bei einer Hausdurchsuchung konnten mehrere Beweismittel sichergestellt werden. In der mehrstündigen Vernehmung knickte der Mann ein und gestand die Tat.

Er habe seit rund einem Monat mehrere Frauen mit einem Fahrrad verfolgt und wollte sie laut Polizei eigentlich ansprechen. Aus "Frust über den Misserfolg" soll er am 30. Dezember mit einer Eisenstange auf die wehrlose Frau eingeprügelt haben. Opfer und Verdächtiger kannten einander nicht. Das Landeskriminalamt Wien überprüft derzeit, ob dem Mann weitere Fälle zuzuordnen sind. Der 41-Jährige befindet sich in Haft, es gilt die Unschuldsvermutung.

Video: So will Regierung Gewalt an Frauen bekämpfen


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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Etwas Genauer Bitte am 04.01.2019 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    Wie heißt er denn mit

    Vornamen, der 41-jähriger Österreicher?

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  • Dean am 04.01.2019 11:03 Report Diesen Beitrag melden

    Mutmaßlich eine tickende Zeitbome

    Der Mann tut sich offensichtlich schwer mit Frauen klar zu kommen. Da staut sich viel Frust auf der dann irgendwann in Hass umschlägt. Das Ventil ist dann die Gewalt gegenüber Frauen. Die Dame hatte offensichtlich Glück die Attacke überlebt zu haben. Was passiert als nächstes wenn sich die Wut wieder einmal aufstaut?

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  • Micky Mau am 04.01.2019 11:04 Report Diesen Beitrag melden

    Radler sind gefährliche Typen.

    Besonders diese Winterradler. Wird echt Zeit, die Radwege wieder in Autospuren zu verwandeln.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • G.C. am 06.01.2019 07:57 Report Diesen Beitrag melden

    In der Stadt "fürs Leben" wird es

    in Wien immer bedenklicher ! Habe in 45 Jahren Arbeit im deutschsprachigem Raum niergends 2x meine Bitte für irgendetwas wiederholen müssen. In Wien laufend ! Mein Resultat ist: Siegmund Freud lässt grüssen.

  • Alois am 04.01.2019 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht normal

    Ich schäme mich schon in einem Land voll von Rassisten und Rassistinnen zu wohnen. Es ist echt eine Katastrophe was hier abgeht, schon alleine die Kommentare hier, da muss man sich auf den Kopf greifen...

    • Maverick am 04.01.2019 17:18 Report Diesen Beitrag melden

      Deine Entscheidung

      Wir sind ein freies Land. Es steht dir offen dorthin zu gehen, wo du dich wohler fühlst. Nicht dass wir noch einen traumatisierten Schämer mehr bei den Donnerstagsrandalen haben.

    • Hendrik S. am 04.01.2019 17:28 Report Diesen Beitrag melden

      Ja es ist wirklich eine Schande

      Wenn man sich die Kommentare durchliest wird einem klar dass sich nicht viel geändert hat in den letzten 100 Jahren. Grad dass nicht nach einem Ahnenpass gefragt wird.

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  • Doris Helm am 04.01.2019 14:14 Report Diesen Beitrag melden

    Brunnenmarkt 2.0

    Erinnert stark an den Eisenstangenmord am Brunnenmarkt. Und ich wette darauf, da auch hier in diesem Fall die Behörden und Ärzte versagt haben. Bleibt zu hoffen das der Täter sehr lange weggesperrt wird und nicht so schnell wieder auf die Bürger losgelassen wird. Hat man nichts in der Politik gelernt aus dem Fall in Ottakring ?

  • Wachmann am 04.01.2019 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    Super....gut gemacht

    Ein Lob und vielen Dank den Ermittlern der Polizei!

    • Helmut Dirk am 04.01.2019 17:38 Report Diesen Beitrag melden

      @Wachmann; etwas zu früh

      Da waren Sie etwas zu früh mit dem Lob, denn Sie haben im Bericht übersehen, dass der Mann schon "polizeibekannt " ist und dann ist es nicht mehr so schwer.

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  • Metatron am 04.01.2019 13:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lebenslang

    Gleich in die Zelle zu dem Brunnenmarkt - Täter , wahrscheinlich noch gefährlicher im Oberstüberl !