Nach Hamas-Angriff

Terror-Opfer aus Israel erholen sich jetzt in Wien 

Auch der israelische Kibbutz Nachal OZ ist vom Massaker der Hamas nicht verschont geblieben. Bürgermeister Michael Ludwig lud nun Überlebende ein. 
Wien Heute
14.12.2023, 15:55
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"Es gibt keine Worte für so schreckliches Leid wie es Ihnen widerfahren ist", betonte Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) beim Empfang der überlebenden Familien im Wiener Rathaus am Donnerstag. 

"Kein Platz für Gewalt, Rassismus und Antisemitismus"

Dabei war auch der designierte Botschafter des Staates Isreal in Österreich, David Roet sowie die Initiatoren des Besuchs. Der Bürgermeister drückte den Betroffenen sein tiefstes Mitgefühl aus. Er erklärte außerdem, dass Wien und seine Bewohner Anteil am Leid der Menschen in Isreal nehmen. Als symbolischer Akt wurde die israelische Flagge am Rathaus gehisst, auch große Kundgebungen haben unmittelbar nach dem Angriff stattgefunden.

"In Wien gibt es keinen Platz für Gewalt, Rassismus und Antisemitismus", stellte Ludwig klar. Man trete hier entschieden gegen den Terror auf, der Schutz der jüdischen Gemeinde sei aufgrund "dunkler Seiten der Geschichte" umso wichtiger, so der Bürgermeister. Die Stadt hat nach dem Terrorakt auch das Psychosoziale Gesundheitszentrum ESRW mit zusätzlichen 100.000 Euro unterstützt. 

450 Bewohner von Terror betroffen

Er wünscht den Überlebenden kraft und alles Gute und ermutigte sie, die Herzlichkeit und Solidarität der Stadt zu erleben. "Ich hoffe, es gelingt Ihnen innerhalb der nächsten Tage, an denen sich Wienangesichts der Weihnachtsmärkte besonders schön zeigt, die Zeit hier etwas zu genießen und Kraft zu tanken." Abschließend wünschte der Stadtchef noch ein schönes Chanukka-Fest. 

Die Bilder des Tages

Während des Hamas-Terrorangriffs am 7. Oktober 2023 wurde auch das Kibbutz Nachal Oz angegriffen. Dabei wurden 12 Zivilisten und 56 Soldaten getötet, weitere 17 Menschen wurden als Geiseln genommen, davon sind einige immer noch in der Gewalt der Hamas. Der Kibbutz hatte vor dem Vorfall über 450 Bewohner, davon ist jeder direkt oder indirekt vom Massaker betroffen. 

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