"155 - Kriminalfall Kaprun" - Wer war wirklich schuld?

Bild: keine Quellenangabe
Mit heutigem Wissen müsste das Urteil im Kaprun-Prozess auf Basis ganz anderer Fakten gefällt werden. Das ist der Tenor des Buches "155 - Der Kriminalfall Kaprun" über das Seilbahnunglück, das am 11. November 2000 insgesamt 155 Menschen das Leben kostete.
Mit heutigem Wissen müsste das Urteil im Kaprun-Prozess auf Basis ganz anderer Fakten gefällt werden. Das ist der Tenor des Buches "155 – Der Kriminalfall Kaprun" über das Seilbahnunglück, das am 11. November 2000 insgesamt 155 Menschen das Leben kostete.

Ein Salzburger Gericht sah vor fast genau zehn Jahren die alleinige Verantwortung dafür beim deutschen Hersteller des in der Gletscherbahn verwendeten Heizlüfters. Die damalige Staatsanwältin Eva Danninger-Soriat hat das Autorenduo Hannes Uhl und Hubertus Godeysen, gemeinsam mit anderen Insidern, bei ihren Recherchen unterstützt, die ein ganz neues Bild von der Katastrophe und vom anschließenden Prozessverlauf zeichnen.

Verantwortung in Österreich

Demnach liegt die Verantwortung nicht in Deutschland, wie auch das Berufungsgericht befand, sondern in Österreich. Dem Tatsachenkrimi ist ein Prolog von Danninger-Soriat vorangestellt.

Jahrelange Recherchen

Die Autoren: Hubertus Godeysen, geboren 1949 in Lüneburg, schreibt als freier Journalist für deutsche und österreichische Medien und berichtete für "Die Zeit" über die Katastrophe. Hannes Uhl, geboren 1972, stammt aus einem Nachbarort von Kaprun und beschäftigt sich als Redakteur des Kurier seit 2009 intensiv mit der Katastrophe. Das Buch ist im edition-a-Verlag erschienen.
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