Nitsch überlegt Blut-Orgie mit menschlichen Leichen

Bild: Picturedesk
Über die Mensch-Tier-Beziehung im Werk von Hermann Nitsch (76) diskutierten Professor Herwig Grimm von der Wiener Vetmed-Uni und der Weinviertler Aktions-Künstler vor rund 40 Zuhörern (großteils Tierärzte) im Mistelbacher Nitsch-Museum.
Über die Mensch-Tier-Beziehung im Werk von (76) diskutierten Professor Herwig Grimm von der Wiener Vetmed-Uni und der Weinviertler Aktions-Künstler vor rund 40 Zuhörern (großteils Tierärzte) im Mistelbacher Nitsch-Museum.

Während zuerst über tote Tierkörper sinniert wurde, nahm das Gespräch dann einen bemerkenswerten Verlauf. Den Besuchern stockte der Atem, als der Maler loslegte: "Die Betonung meiner Aktionen liegt nicht bei den Tieren. Ich könnte mir durchaus vorstellen, mit menschlichen Leichen Aktionen zu machen", zitiert die "NÖN" den Künstler.

Nitsch sorgt seit dem blutigen Sechs-Tage-Spiel 1998 auf seinem Schloss in Prinzendorf (Gänserndorf), bei dem auch Rinder geschlachtet wurden, immer wieder für große Aufregung mit seinen Aktionen. Seit März 2014 ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen das (es gilt die Unschuldsvermutung).
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