Fake-Anruf bei Polizei: US-Cops erschießen Vater

"Scherzbold" Tyler B. (25, re.) warnte die Polizei vor einer erfundenen Entführung, der unschuldige Familienvater Andrew F. (28, li.) wurde daraufhin erschossen.
"Scherzbold" Tyler B. (25, re.) warnte die Polizei vor einer erfundenen Entführung, der unschuldige Familienvater Andrew F. (28, li.) wurde daraufhin erschossen.Bild: Screenshot Youtube
Ein Anrufer (25) behauptete, dass ein Vater (28) seine Familie gekidnappt hatte – die Cops erschossen den unschuldigen Mann.
Dieser übler Scherz hatte fatale Konsequenzen: Tyler B. (25) aus Los Angeles fand es superlustig, bei der Polizei anzurufen und sich als der ihm unbekannte Familienvater Andrew F. (28) auszugeben, der gerade seine Familie als Geisel halten würde – im über 2000 Kilometern entfernten Wichita (Kansas). Die Cops umstellten das Anwesen und schossen dem unschuldigen F. in den Kopf – die Beamten hatten geglaubt, er würde zu einer Waffe greifen. Der "Scherzbold" wurde verhaftet, der schießwütige Polizist kommt straffrei davon.



US-Medien berichteten über den tragischen Fall (Quelle: YouTube).

CommentCreated with Sketch.6 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Perfide: Tyler B. alias Andrew F. hatte behauptet, dass er gerade seinen Vater erschossen und seine Mutter und seine Tochter als Geisel halten würde. Außerdem hatte er gedroht, das Haus niederzubrennen. Daraufhin hatte ein Großaufgebot der Polizei das Anwesen von Andrew F. umstellt. Als der ahnungslose und unbewaffnete Familienvater dann auf die Straße kam, wurde er von den Cops erschossen.

Wiederholungstäter: Dem "Scherzbold" drohen 12 Jahre Haft

Ein Gericht in Kansas hat jetzt verkündet, dass der Todesschütze nicht belangt werden wird – es habe "berechtigte Gründe gegeben", dass das Opfer eine Waffe tragen könnte. Der Täter, der nach dem Fake-Anruf in L.A. verhaftet wurde, ist ein Wiederholungstäter: Vor drei Jahren hatte er die Polizei alarmiert, um sie vor einer Bombe in einem TV-Studio zu warnen. Es war alles erlogen, dafür fasste er zwei Jahre Haft aus. Nach der neuen Tat drohen ihm nun 12 Jahre hinter Gittern ...



(tas)

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