YouTuberin schockt mit Hirntumor-Beichte

In einem fünfminütigen YouTube-Video schockt Simone Giertz ihre Fans: Die 27-Jährige hat einen Hirntumor. Der Diagnose begegnet der Social-Media-Star mit Humor.
Fast eine Million Menschen folgen Simone Giertz auf ihrem gleichnamigen YouTube-Kanal. Dort präsentiert die 27-Jährige mit ihrem schrägen Humor regelmäßig eigene, skurrile Erfindungen, die nie so wirklich funktionieren wollen.

Anfang der Woche gab es auf ihrem Profil ausnahmsweise nichts zu lachen. In einem rund fünfminütigen Video eröffnet Simone: "Ich habe einen Hirntumor."

Seit einem Jahr habe sie ein geschwollenes rechtes Augenlid, erzählt die gebürtige Schwedin, die in San Francisco lebt, im Clip. "Ich dachte die ganze Zeit, es wäre bloß eine Allergie, aber vor einigen Wochen haben die Schmerzen begonnen."

Updates gibt sie auf Twitter und Instagram

Ihr Arzt schickte sie anschließend zur MRT, in der man den Tumor in der Größe eines Golfballes gefunden hat. "Ich mag Golf nicht einmal, aber ich liebe mein Gehirn. Sehr sogar", so Simone. Das Geschwür sei aber nicht bösartig, wie sie weiter erzählt: "Die gute Nachricht: Wahrscheinlich sterbe ich nicht."

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Ende Mai müsse sie sich einer großen Operation unterziehen. Welche Auswirkungen der Eingriff haben werde, könne man aber erst feststellen, wenn Simone wieder aus der Narkose erwacht. Über ihren Gesundheitszustand möchte sie ihre Fans via Twitter und Instagram auf dem Laufenden halten.



Simone hat schon Augenklappen designt

"Es ist kein Abschied", sagt die YouTuberin, "ich plane, super-gesund zu werden, damit ich wieder Shitty Robots und Videos dazu machen kann." Neben ihrer Familie, Freunden und Business-Team bedankte sich die 27-Jährige unter Tränen auch bei ihren Followern für die jahrelange Unterstützung. "Ich danke euch für die High-Fives, die ihr mir gebt, wenn ihr mich auf der Straße seht."

Trotz der schockierenden Diagnose hat Simone ihren Humor nicht verloren. "Sollte ich mein rechtes Augenlicht verlieren, wäre ich sicher die abgefahrenste Augenklappen-Trägerin." Sie habe sogar schon einige Augenklappen designt, scherzt Simone weiter. Ihren Tumor möchte sie zudem gerne ins All schießen.

Anschließend fragt sie ihre Follower: "Sind diese Witze zu seltsam?" – und fügt den Hashtag #TumorHumor an.

Hier sind einige Twitter-Reaktionen, welche die Schwedin nach Bekanntgabe ihrer Diagnose erhalten hat:



Ein User ist sich sicher: Wenn jemand den Tumor besiegen kann, dann Simone.





User Albi twittert: "Ich habe nicht erwartet, dass ich weinen werde, weil deine Videos eigentlich immer das Gegenteil auslösen."



Albi hat auch bereits eine Idee für das nächste YouTube-Video von Simone: "Der Bau eines beschissenen Roboter-Auges."



"Vor wenigen Monaten habe ich meinen Hirntumor besiegt. Und wenn ich das schaffe, weiß ich, dass du es auch schaffst", macht User James Earle der YouTuberin Mut.





Twitter-Nutzer Tim hat Mitleid mit dem Tumor, der sich mit Simone und ihren Robotern anlegt.







Und sogar aus Belgrad melden sich ihre Fans zu Wort.

(kao)

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