Mädchen (17) vergewaltigt und angezündet

Die Polizei ermittelt in alle Richtungen
Die Polizei ermittelt in alle RichtungenBild: Kein Anbieter/Screenshot Twitter
Eine junge Frau ist auf einem Spielplatz in Malmö (Schweden) von einer Männergruppe sexuell missbraucht worden. Die Täter befinden sich noch immer auf der Flucht.
In den letzten vier Wochen ist es in der schwedischen Stadt Malmö zu mehreren Gruppenvergewaltigungen gekommen. Erst Mitte Dezember wurde eine 17-Jährige bei einem Spielplatz von mehreren Männern sexuell missbraucht worden.

Die Polizei hielt sich mit näheren Details zu dem Vorfall zurück, die Beamten sprachen aber von "folterähnlichem Missbrauch" und "sehr ernster Gewalt".

Neue Details sickern durch

Nun sind neue Informationen zu der Vergewaltigung durchgesickert und spätestens jetzt ist auch klar, warum einer der Polizisten nach dem Vorfall sagte, dass er so etwas in seiner 35-jährigen Karriere noch nicht erlebt habe.

CommentCreated with Sketch.28 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Glaubt man dem dänischen Nachrichtenportal "Aftonbladet", so wurde die 17-Jährige bei dem Missbrauch auf bestialische Weise gequält.

Die Täter sollen das Mädchen nicht nur vergewaltigt haben, sondern ihr außerdem noch brennbare Flüssigkeit in den Schoß gegossen haben. Danach zündeten sie die 17-Jährige an. Gegenüber den Medien wurde behauptet, das Mädchen sei nur leicht verletzt. Ihre Verletzungen dürften dann aber doch etwas schlimmer sein.

"Sperma-Hunde" im Einsatz

Nach dem Missbrauch ergriffen die Männer die Flucht und tauchten unter. Von ihnen fehlt noch immer jede Spur. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und greift dabei auch auf speziell geschulte Hunde zurück.



Bei den Vierbeinern handelt es sich aber nicht um "gewöhnliche" Spürhunde, sondern um sogenannte "Sperma-Hunde". Diese Tiere sind speziell auf den Geruch von Sperma ausgebildet und sollen dabei helfen, die Täter auszuforschen.

Erste Erfolge

Dank dem Einsatz der Tiere steht nun auch fest: die drei Vergewaltigungen in Malmö sollen nicht von der gleichen Tätergruppe verübt worden sein. Die Fälle stehen also nicht miteinander in Verbindung.

Unterdessen verzeichnete die Polizei einen weiteren Erfolg. Einer der mutmaßlichen Täter konnte auf einer Überwachungskamera identifiziert werden.

(wil)

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