"Alt-Wien": Die Eltern kämpfen bis zuletzt

Bild: Sabine Hertel

Nach der Nachricht, dass keine Rettung für die "Alt-Wien"-Kindergärten möglich ist, gibt es einen kleinen Funken Hoffnung. "Heute" fragte Thomas Frizberg, Sprachrohr der betroffenen Eltern.

Nach der Nachricht, dass keine Rettung für die "Alt-Wien"-Kindergärten möglich ist, gibt es einen kleinen Funken Hoffnung. "Heute" fragte Thomas Frizberg, Sprachrohr der betroffenen Eltern.

"Ich engagiere mich weiter", sagt Thomas Frizberg. Seine beiden Töchter Anna (5) und Lea (2) sind im "Alt-Wien"-Kindergarten in der Währinger/Martinstraße untergebracht. Am Wochenende schrieb der zweifache Vater ein E-Mail an Richard Wenzel, den Betreiber der 33 "Alt-Wien"-Kindergärten.

"Ich bitte Sie, die letzte Chance zu ergreifen, in Würde abzutreten", heißt es darin. Denn: Nur wenn die Familie Wenzel – ihr gehören einige Immobilien – zustimmt, könnten andere private Träger einige "Alt-Wien"-Standorte übernehmen.

Nach einem Telefonat mit Wenzel kann Frizberg noch nichts sagen. Heute ist ein weiteres Gespräch geplant. Fix ist: 2.276 Kinder brauchen ab September einen neuen Platz. Ob einige von ihnen doch am selben Standort bleiben können, ist offen. "Ich möchte, dass es für alle einen besseren Abschluss oder einen Neuanfang gibt", sagt Frizberg. Info: 277 55 55.

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