"Angezählt": K.o. für Bibi und Eisner

Bild: ORF
Ein Bub lässt eine rauchende Prostituierte mithilfe einer benzinbefüllten Pumpgun in die Luft gehen - abscheulicher kann ein Krimi nicht beginnen. In "Angezählt" am Sonntagabend um 20.15 Uhr auf ORF 2 ist das erst der Anfang. Und am Ende ist Bibi da, wo sie nie mehr sein wollte.
Ein Bub lässt eine rauchende Prostituierte mithilfe einer benzinbefüllten Pumpgun in die Luft gehen – abscheulicher kann ein Krimi nicht beginnen. In ist das erst der Anfang. Und am Ende ist Bibi da, wo sie nie mehr sein wollte.

). Nach vielen Jahren bei der Sitte ist sie im Milieu zu Hause, findet auch diesmal einen Draht zum jungen Täter. Ein Fehler – denn jetzt kann nicht einmal mehr ihr Psychiater (Fans erfahren erstmals mehr über Bibis verschüttetes Trauma) verhindern, dass die Vergangenheit sie einholt.

Auch ihr Alter Ego Neuhauser weiß: "Bibi lebt diesmal gefährlich, und mir ging der Dreh extrem an die Nieren." Besonders deftig: viele unbequeme Fakten über die Zustände in Wien. Regie führt zum zweiten Mal Sabine Derflinger, ihr erster Fall, "Falsch verpackt", (2012, ein Potpourri aus gefrorenen Hühnerfüßen, zerstückelten Chinesen und Selbstzweifeln) fesselte 961.000 Fans vor den TV-Schirmen – und entlockte der "Süddeutschen" folgende Feststellung: "Wien ist keine Stadt, sondern ein Zustand."

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