"Attentäter" nach Festnahme wieder frei

Ein maskierter Mann deponierte Donnerstagfrüh eine schwarze Laptop-Tasche vor einem Kasernentor in Graz. Nach eingehender Untersuchung durch ein Sprengstoff-Kommando konnte Entwarnung gegeben werden - in der Tasche befand sich nur Müll.

Der Täter wurde bereits geschnappt.

Entwarnung in der Gablenz-Kaserne in Graz. Der Inhalt der Tasche, die ein maskierter Mann am Eingangstor in Richtung eines Wachposten geworfen hatte, ist ungefährlich. Experten des Entschärfungsdienst, die extra aus Wien angereist waren, öffneten die Tasche und fanden darin nur Müll.

Die Experten gingen sehr vorsichtig vor. Von einem Roboter aus wurde ein Wasserstrahl auf die Tascge gerichtet und diese geöffnet. Dabei kam der harmlose Inhalt zum Vorschein. Daraufhin erklärten Entschärfungsdienst, Polizei und Bundesheer die Aktion für beendet.

Der Maskierte war um 9:22 Uhr vor der Gablenz-Kaserne in der Straßgangerstraße aufgetaucht. Er warf die Tasche in Richtung des Wachpostens, diese blieb vor einem Zaun liegen. Als der Posten den Mann aufforderte, diese wieder zu entfernen, flüchtete er. Der diensthabende Offizier verständigte nach dem Unfall die Polizei. Am Nachmittag konnte er in Graz verhaftet werden.

Laut Exekutive handelt es sich um einen 40-jährigen, unterstandslosen und "leicht verwirrten Mann". Er hatte kein Motiv und stellte die Tasche ohne "jeglichen Grund" vor der Kaserne ab. Da er keine Drohung ausgesprochen und somit keine strafbare Handlung begangen hat, wurde er wieder freigelassen.

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