"Auch Giraffe in Wien ist ein Todeskandidat!"

Nach dem Wirbel um die Tötung und öffentliche Verfütterung einer gesunde Giraffe im Kopenhagener Zoo gehen weiter die Wogen hoch. Nachdem bekannt wurde, dass dieses Prozedere auch im Tiergarten Schönbrunn möglich wäre, weil er dem gleichen Zuchtprogramm angehört, will die Initiative EndZOO einen Giraffen-Todeskandidaten in Wien ausfindig gemacht haben.
wäre, weil er dem gleichen Zuchtprogramm angehört, will die Initiative EndZOO einen Giraffen-Todeskandidaten in Wien ausfindig gemacht haben.

Nach Ansicht der Initiative sei der sieben Monate alte Lubango im Tiergarten Schönbrunn ein potentieller Todeskandidat. Lubango sei eine "Giraffe mit unbekannter Herkunft" und daher vom europäischen Zuchtmanagement, genau wie Inzucht, nicht erwünscht.

"EndZOO kann sich theoretisch gut vorstellen, dass Lubango irgendwann einmal 'plötzlich' und 'unerwartet' tot im Gehege liegt oder sogar ganz offiziell getötet wird", so EndZOO. Schönbrunn-Sprecherin Johanna Bukovsky dementierte allerdings: "Bei Lubango ist das kein Thema."

Tierarzt sieht Tötung "emotionslos"

Die Tierschutzorganisation tritt immer wieder gegen den Tierpark Schönbrunn in Erscheinung - zuletzt wurde die Panda- und Elefantenhaltung kritisiert.

Eine solche Vorgehensweise wie in Dänemark wäre laut Thomas Voracek, Fachtierarzt im Tiergarten Schönbrunn, allerdings auch in Wien möglich. Die Verfütterung eines Zootieres an andere Zootiere sei erlaubt. Er sehe die öffentliche Verfütterung von Marius an Raubtiere daher "emotionslos".
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