"Baby-Fabrik"-Vater erhält Sorgerecht für 13 Kinder

Thailändische Leihmütter trugen die Babys des damals 24-jährigen Millionärs aus. Alle wurden 2014 geboren. Nun darf er sie in Japan großziehen.

Die Geschichte des japanischen Millionärs Mitsutoki Shigeta sorgte in Thailand nicht nur für Aufregung, sondern sogar für eine Gesetzesänderung.

Der Sohn eines reichen Geschäftsmannes ist mehrfacher Millionär und hat verschiedenen Leihmüttern insgesamt eine halbe Million Euro gezahlt, um sage und schreibe 16 Kinder auszutragen.

"Baby-Fabrik" und Menschenhandel

Seine sogenannte "Baby-Fabrik" flog auf, als neun Babys in einer Wohnung in Bangkok entdeckt wurden. Die Behörden ließen sie daraufhin in Heime bringen. Gegen Shigeta wurde wegen Menschenhandels ermittelt.

13 der insgesamt 16 Mädchen und Buben wurden im Jahr 2014 geboren - damals war Shigeta 24 Jahre alt. Während Interpol gegen ihn ermittelte, kämpfte er darum, die Kinder bei sich in Japan aufziehen zu dürfen. Vor kurzem entschied ein Familiengericht in Thailand zu seinen Gunsten.

Nach Erbgut-Analysen und einer Gerichtsverhandlung darf Shigeta seine Kinderschar nun mit nach Japan nehmen. Kommerzielle Geschäfte mit Leihmüttern in Thailand sind mittlerweile für Ausländer verboten. Diese Gesetzesänderung kam auch aufgrund des "Baby-Fabrik"-Falles zustande.

Großer Familienwunsch

Die 13 Kinder werde in Japan auf weitere drei Sprösslinge des 28-Jährigen treffen, für die er bereits im Jahr 2015 das Sorgerecht erlangt hat. Damit dürfte sich der Lebenstraum des Millionärs-Sohns erfüllt haben. Sein Anwalt verriet der Zeitung "Japan Times", dass Shigeta eine sehr große Familie haben wollte. (red)

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