So geht es bei "Bares für Rares"-Österreich zu

Österreichische Händler, heimische Experten und wertvoller Krempel: "Bares für Rares" startet in Österreich. "Heute.at" durfte das Set besuchen.
Wenn "Bares für Rares" ruft, antworten die Fans in Scharen: Mehr als 1.000 Österreicher meldeten sich online, 200 kamen zum Massencasting, um ihre Schätze, vom Schuck der Omi bis zur Star-War-Sammlung, vorzuzeigen.

Servus TV zeigt die österreichische Version von "Bares für Rares" am 1., 8. und 15. Dezember, sonntags, jeweils um 20.15 Uhr. Für 2020 und 2021 sind insgesamt 17 weitere Folgen geplant.

"Bares für Rares" Österreich – Die Unterschiede:

• Die Folgen in Österreich sind länger (je 90 Minuten inkl. Werbung)

CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. • Händler und Experten stammen aus Österreich (und einer aus Bayern)

• Publikumsliebling und Moderator Horst Lichter wird auf Servus TV neben Roland Gruschka nur die zweite Geige spielen

"Keiner bewirbt sich, wenn er vorher nicht schon ungefähr ein Gefühl hat, wie viel das wert ist."



Am Erfolgskonzept hat Servus TV nicht gerüttelt, sogar das Set wurde genauso aufgebaut, wie man es aus den deutschen Folgen kennt. Verkaufswillige kramen ihr altes Klumpert heraus. Experten (die österreichischen Experen und Händler findest du unten in der Fotoshow) beäugen den Krempel und – vorausgesetzt er ist etwas wert – heimische Händler tauschen die Antiquitäten gegen Bares. Oder auch nicht, wenn der Preis nicht hoch genug ist. 95 Prozent aller Kandidaten wollen ihre Mitbrinsel verkaufen, verrät man uns am Set in Floridsdorf. Auch vom Preis haben die Verkaufswilligen oft eine ganz gute Vorstellung: "Keiner bewirbt sich, wenn er vorher nicht schon ungefähr ein Gefühl hat, wie viel das wert ist."

Alle Experten und Händler von "Bares für Rares" Österreich



Schaufensterpuppe von 1930-1950



In jeder Folge dürfen zehn Bewerber zu den Experten. Am Sonntag ist einer davon der Wiener Reinhard, den es in der Pension nach Bad Mitterndorf im Salzkammergut zog. Von dort fuhr er wieder nach Wien, um den Experten seinen Schatz, eine alte Schaufensterpuppe (siehe Fotoshow ganz oben), zu zeigen.

Das Mannequin ist 70 bis 90 Jahre alt, erfuhr er vom Vorarlberger Kunstexperte Mario Hämmerle. Jünger als angenommen. Reinhard erhoffte sich für seinen Pappmaché-Kameraden 1.000 Euro, doch der Experte drückte seine Erwartungen auf 400 bis 800 Euro hinunter. Die Händlerkarte das die Tür zu Verhandlungen mit den Käufern öffnet, bekam er trotzdem locker.

Bieterkampf treibt Preis in die Höhe



Im Händlerraum bewies sich, dass Verhandlungsgeschick das Ruder noch herumreißen kann. Die Händler revidieren ihr Anfangsgebot von 300 Euro schnell nach oben. Die Wiener Händlerin Katharina Marchgraber schnappte sich nach regem Bieterduell die Puppe schließlich für 855 Euro. Wer in Porzellangasse 28 an Marchgrabers Geschäft "Catrinette" vorbeigeht, könnte die Puppe sehen. Denn dort soll sie einen Ehrenplatz bekommen.



"Bares für Rares" läuft am 1.12, 8.12 und 15.12.2019 jeweils um 20.15 Uhr auf Servus TV




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