"Bau der S10 hat mein Haus massiv beschädigt"

Bild: Mario Kienberger
Für die Autofahrer ein Segen, ist das Megabauprojekt S10 für Klemens Wagner (51) aus Freistadt ein nicht enden wollender Albtraum.

Denn: Nach Sprengungen im nahe gelegenen Manzenreither-Tunnel bemerkte der zweifache Vater vor zwei Jahren zahlreiche Risse an seinem Haus. Er ist überzeugt: "Die Asfinag ist verantwortlich, hat zu stark gesprengt. Aber trotz mehrmaligen Ersuchens habe ich noch keine Entschädigung erhalten."

Basierend auf Kostenvoranschlägen fordert Wagner 75.000 Euro Schadenersatz. Laut eigener Aussage hat ihm die Baufirma die Zahlung auch mündlich zugesichert. Doch bis heute ist kein Geld überwiesen worden. Wagner verärgert: "Wir werden nur vertröstet. Sie wollen uns so lange hinhalten, bis wir keine Lust mehr haben."

Dem entgegnet Projektleiter Franz Sempelmann: "Wir kommen für all unsere Schäden auf. Das Problem ist, dass Herr Wagner keinen Sachverständigen von uns ins Haus lässt, um die Lage zu prüfen."

Dieser Vorwurf löst bei Wagner nur "Kopfschütteln" aus. Der Dauerclinch dürfte somit auch im Jahr 2015 weitergehen.

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