"Bergdoktor"-Haus wird vor Wildpinklern geschützt

Anrainer in Ellmau sind angepisst: Hunderte Fans pilgern im Sommer zur Filmpraxis des "Bergdoktors". Ihr "Geschäft" verrichten sie jedoch in angrenzenden Gärten. Securitys sollen dem entgegenwirken.
Fast täglich zieht es Hunderte Schaulustige in die TV-Praxis von "Bergdoktor" Hans Sigl. Das sorgt bei seinen Anrainern am Faistenbichl (Tirol) jedoch für Ärger. Denn: In der Ordination des fiktiven Helden gibt es kein öffentliches Klo. Deshalb erleichtern sich viele Fans auf Privatgrundstücken.

"Sie pinkeln uns immer wieder in den Garten, ich habe auch schon jemanden gesehen, der sein großes Geschäft verrichtet hat", wütet eine betroffene Nachbarin. Auch im Straßenverkehr spielen sich filmreife Szenen ab. Der Weg, der zur Praxis führt, wird von "Bergdoktor"-Anhängern zur Wanderroute erklärt. Autos kommen kaum noch an den Menschenmassen vorbei.

Doch das soll sich nun dank der Hilfe von Security-Mitarbeiter ändern. "Wir sorgen dafür, dass die Leute den Verkehr nicht behindern und auch die Anrainer nicht stören", schildert "Tirol Security"-Chef Sieghart Brandauer im Gespräch mit "Heute".

CommentCreated with Sketch.2 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Situation zwischen Anrainern und Fans sei laut Peter Landlinger vom Tourismusverband nur im Sommer so angespannt: "Uns ist gegenseitige Akzeptanz wichtig, schließlich leben wir in Ellmau vom Tourismus." Und: "Der Besitzer des Hauses plant, ein WC errichten zu lassen", so Landlinger. (adu)

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