"Bing-Bing-Bing": Trumps Erfolgsrezept Twitter

Trumps Erfolgsrezept: Twitter
Trumps Erfolgsrezept: TwitterBild: Screenshot Twitter
Während Trump von den Medien stets unfair behandelt werde, erreichen seine Tweets Millionen Menschen direkt. Twitter sei sein Erfolgsrezept.

US-Präsident schwört auf Twitter. Mit den Kurznachrichten könne er der ungerechten Berichterstattung der Medien entwischen, verteidigte er das Kurznachrichtenprotal laut den Aufzeichnungen eines Auftritts beim amerikanischen TV-Sender "Fox".

"Twitter ist wie eine Schreibmaschine, wenn ich sie rausschicke bringen Sie es sofort in Ihrer Show", erzählt Trump. Er ist davon überzeugt. dass er es ohne seine Aktivitäten in den sozialen Medien nicht bis ins Weiße Haus geschafft hätte. "Wenn jemand etwas über mich sagt, kann ich Bing-Bing-Bing mich darum kümmern", schildert der US-Präsident. Facebook und Twitter seien enorme Plattformen.

Bereits am frühen Morgen postet Trump seine ersten Tweets. Er ist so aktiv auf sozialen Medien wie kaum ein anderer Politiker. Über zwölf Nachrichten verschickt er an manchen Tagen an mehr als 40 Millionen Follower. Von persönlichen Beschimpfungen bis hin zu politischen Meinungen ist alles dabei.

Crooked Hillary Clinton spent hundreds of millions of dollars more on Presidential Election than I did. Facebook was on her side, not mine!— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 21. Oktober 2017 " target="_blank">

...9 months than this Administration. Over 50 Legislation approvals, massive regulation cuts, energy freedom, pipelines, border security....— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 22. Oktober 2017 " target="_blank">

I hope the Fake News Media keeps talking about Wacky Congresswoman Wilson in that she, as a representative, is killing the Democrat Party!— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 21. Oktober 2017 " target="_blank">

Trumps Tweets als offizielle Nachrichten

Laut Trumps ehemaligen Sprecher Sean Spicer seien die Tweets des Präsidenten als "offizielle Äußerungen des US-Präsidenten anzusehen". Erst kürzlich wurde darüber diskutiert, wie man mit den Nachrichten offiziell umgehen soll. Sollten alle Tweets, die über das Konto @POTUS verschickt werden, im Nationalarchiv gespeichert werden? Und wie soll man Meldungen von @realDonaldTrump handhaben?

Zu genau diesen Fragen brachte der demokratische Abgeordnete Mike Quigley einen Gesetzesentwurf im Repräsentantenhaus ein. Während "offizielle Äußerungen" des US-Präsidenten nicht gelöscht werden dürfen, wurde ein scheinbar verunglückter Tweet "Covfefe" am 31. Mai nach nur neun Stunden von der Plattform genommen.

Wie Twitter von Trump profitiert

Trumps Engagement auf Twitter spielt dem Kurznachrichtendienst natürlich in die Hände. Denn der US-Präsident erreicht mit seinen kontroversen Tweets eine enorme Zielgruppe und Medien rund um die Welt nehmen seine Nachrichten auf.

Rund die Hälfte des Nutzerwachstums auf Twitter sei Trump zu verdanken. Die 17 Millionen Follower während des Whalkampfs konnte der US-Präsident mehr als verdoppeln. Für Twitter gäbe es, laut Cakmak von der Nachrichtenagentur Bloomberg, keine bessere Werbung als den US-Präsidenten. (cs)

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