"Bitte dieses Haus nicht besetzen!"

Linke Chaoten gegen alternatives Künstlerkollektiv - das ist Brutalität! Das beweist diese Geschichte aus der Breite Gasse 15 in Neubau: Seit Längerem (und offenbar in bestem Einvernehmen mit dem Hausherrn) nutzt die Künstlergruppe "Luntisten" ein leer stehendes Gebäude als Atelier.
Linke Chaoten gegen alternatives Künstlerkollektiv – das ist Brutalität! Das beweist diese Geschichte aus der Breite Gasse 15 in Neubau: Seit Längerem (und offenbar in bestem Einvernehmen mit dem Hausherrn) nutzt die Künstlergruppe "Luntisten" ein leer stehendes Gebäude als Atelier.

Als sich dort plötzlich freche Hausbesetzer einnisten, greifen Felicitas Grabner und Franka Rothaug von den "Luntisten" zu den ganz harten Bandagen: Mit glühender Feder verfasste das Duo eine Botschaft an die Chaoten – und klebte sie an die Eingangstür. Auch die Nachricht, die Grabner und Rothaug den Besetzern über die Webplattform "Indymedia" ausrichten ließ, ist an Schärfe kaum zu überbieten: "Wir würden euch bitten, unser Atelier nicht zu besetzen und auch nicht unsere Materialien zu holen."

Und die Null-Toleranz-Politik zeigte Erfolg! Die Besetzer zogen wenig später ab, ab sofort ist das Atelier wieder ein Hort von Kreativität und Kunst in allen ihren Spielarten. , in der Lindengasse 60, dauert hingegen an. Trotz von Gebäudebesitzer BUWOG angedrohter Zwangsräumung …

Und für diejenigen, die wissen wollen,  wer oder was hinter Luntisten steckt:

"Hexen Sexen" hieß die bisher wohl größte Ausstellung der Luntisten. Ihre Arbeiten sind "gemalt, getextet und geluntet". Fixbestandteil der Kunst von Felicitas Grabner, Franka Rothaug und Lunt (ihrem Hund) ist Feminismus. Ihr Konzept

lautet: "Konzeptlos farbig".
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