"Burkaverbot": Alle lachen über Österreich

Seit dem 1. Oktober gilt das Verhüllungsverbot. Seither sorgen skurrile Fälle für Aufsehen. Von der internationalen Presse und im Netz gibt's Spott.
Allen voran ein "Hai" sorgt international für Schlagzeilen: Ein junger Mann, der sich anlässlich der Eröffnung eines neuen "McShark"-Shops in der Wiener Innenstadt am Wochenende als Hai-Maskottchen vor das neue Geschäft stellte, wurde aufgrund des Verhüllungsverbots angezeigt, "heute.at" berichtete ausführlich.

Erst weigerte sich der Kostümträger, weil er doch bloß seinen Job machen wollte, nahm letztendlich aber seine Maske ab und ging mit einer Anzeige in der Tasche nach Hause. Jan Böhmermann nahm den Fall zum Anlass, um sein Unverständnis auszudrücken: "HA HA HA, ÖSTERREICH! HA HA HA", schreibt der deutsche Satiriker zu einem entsprechenden Bericht der "Kleinen Zeitung" auf Twitter.



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Doch nicht nur bei unseren deutschen Nachbarn, auch bei britischen Medien - darunter "BBC", die "Daily Mail" und die "Washington Post" - ist das Hai-Maskottchen in den Schlagzeilen gelandet.





Gesetz sorgt für Verwirrung

Das Vermummungs-Gesetz sorgte hierzulande bereits einige Male für Verwirrung: Erst vor einigen Tagen war man sich unsicher, ob es an Halloween Anzeigen regnen wird, falls man sich maskiert. Und auch nicht alle Polizeibeamte, die zur Durchführung verdonnert wurden, sind gänzlich überzeugt.

Im Netz zeigen sich jedenfalls zahlreiche User amüsiert über das "Burkaverbot" - hier einige Reaktionen:











(ek)

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