"Cloud Atlas": Jeder ist mit jedem verbunden

Dieser Kinofilm fasziniert und spaltet auch die Geister: "Cloud Atlas". Er gilt als "Denkerfilm", man kann ihm vielleicht nur schwer folgen aber es lohnt sich, es zu versuchen. Denn die Aussage "sei kritisch und tue das Richtige" wurde in diesem Werk echt gut verpackt. Zu sehen mit Tom Hanks und Halle Berry jetzt in den österreichischen Kinos.
Dieser Kinofilm fasziniert und spaltet auch die Geister: "Cloud Atlas". Er gilt als "Denkerfilm". Man kann ihm vielleicht nur schwer folgen, aber es lohnt sich es zu versuchen. Denn die Aussage "sei kritisch und tue das Richtige" wurde in diesem Werk echt gut verpackt. Zu sehen mit Tom Hanks und Halle Berry jetzt in den österreichischen Kinos.

Auf den ersten Blick haben die Menschen im Film nichts miteinander gemeinsam. Jeder hat sein eigenes, ödes Leben. Die Charaktere verbringen ihre Tage an unterschiedlichen Orten und sogar zu verschiedenen Epochen. 

Doch auf eine außergewöhnliche Weise sind die Schicksale eines amerikanischen Notars aus dem 19. Jahrhundert, einer Journalistin, eines Musikers und eines Londoner Verlegers, eines rebellischen Klons aus der Zukunft und eines hawaiianischen Stammesangehörigen dann doch miteinander verbunden.

Die Kernaussage: Egal was, wann und wie entschieden und getan wird, es wirkt sich auf alle aus - in jeder Zeit.

Der Film "Cloud Atlas" von Tom Tykwer und den amerikanischen "Matrix"-Machern Lana und Andy Wachowski gilt als bisher teuerster deutscher Film. Etwa 100 Millionen Dollar kostete das 172 Minuten lange Werk, welches von Liebe, Tod und Wiedergeburt handelt.

Drehort waren größtenteils die Babelsberger Filmstudios.

Menschen sind miteinander verbunden

Die Hauptdarsteller sind Halle Berry und Tom Hanks. Doch beim Thema Wiedergeburt waren sich die Stars aber nicht einig.

Tom Hanks meinte:"Ich glaube nicht an Wiederverkörperung". Von "Cloud Atlas" sei er trotzdem beeindruckt. "Dieser Film bricht Regeln, aber auf eine schöne Art. Es ist ohne Zweifel ein großer Film."

Halle Berry dagegen ist überzeugt, schon einmal gelebt zu haben. "Es gibt eine Verbindung zwischen den Menschen auf seelischer Ebene", sagte sie.

"Und manchmal trifft man einen Menschen und findet ihn auf Anhieb unsympathisch, bevor derjenige überhaupt ein Wort gesagt hat. Es muss einen Grund dafür geben", so Berry.
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