"Dann hostas": Wiener Corona-Hymne geht viral

Der 16-jährige Wiener Paul "Da Berger" Toth liefert mit "Dann hostas" die Hymne zur heimischen Corona-Krise.
"Mei Motto: Lieber a Bussi zwenig ois a Huasta zvü": Mit viel Wiener Schmäh und einem eingängigen Rhythmus liefert Paul "Da Berger" Toth mit "Dann hostas" die Hymne zur Corona-Krise.

Stiefvater und Sohn-Gespann



Entstanden ist der kultige Austropop-Ohrwurm in einer "beschwingten Nacht- und Nebelaktion", erzählt "Da Berger" im "Heute"-Talk. Sein Stiefvater Tarek und seine Mutter Daniela hätten sich in der Küche über die Corona-Krise unterhalten und heftig zu diskutieren begonnen. Dabei wären Sätze gefallen, wie "Du greifst nach deim Bier und du host as" oder "gib ja niemandem deine Hand, weu sunst host as" - die Idee zum Song war geboren.

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Binnen weniger Tage wurde der Song zuhause aufgenommen und dem "guten Freund" Didi Baumgartner, im Hauptberuf Gitarrist der berüchtigten Wiener Rock-Combo "Alkbottle", für den Feinschliff ins Studio geschickt. Danach wurde in familiärer "Corontäne"-Heimarbeit noch schnell ein dazugehöriges Video gedreht. Als Kulisse dienten kurzerhand die eigenen vier Wände - inkl. Fenstersims.



Trotz seines jugendlichen Alters kann "Da Berger" schon auf eine beachtliche Karriere zurückblicken. Schon seit knapp 8 Jahren steht er mit seinem Stiefvater regelmäßig auf der Bühne, jetzt erobern die beiden mit ihrer Corona-Hymne "Dann hostas" auch das Internet.



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