"Das Adlon. Eine Familiensaga" Teil 1

Bild: ZDF

Luxuriös, mondän und weltoffen - so präsentiert sich das legendäre Berliner Hotel "Adlon" seit jeher. Dass das altehrwürdige Haus nicht nur rosige Zeiten zu durchleben hatte, wird Sonntagabend anhand einer fesselnden Lebensgeschichte auf ORF2 um 20.15 Uhr aufgezeigt. Aufwändig inszenierte, mit Heino Ferch, Josephine Preuß und Marie Bäumer hervorragend besetzte Familiensaga in drei Teilen!

Luxuriös, mondän und weltoffen - so präsentiert sich das legendäre Berliner Hotel " um 20.15 Uhr aufgezeigt. Aufwändig inszenierte, mit Heino Ferch, Josephine Preuß und Marie Bäumer hervorragend besetzte Familiensaga in drei Teilen.

Zum Inhalt des ersten Teils:

Als Sonja 1904 in Berlin zur Welt kommt, hat ihr zukünftiger Patenonkel Lorenz Adlon (Burghart Klaußner) soeben die Baugenehmigung für sein Luxushotel am Pariser Platz erhalten. Um den teuren Bau fertigzustellen, ist er auf die Unterstützung des Kaisers ebenso angewiesen wie auf einen großzügigen Kredit seines besten Freundes Gustaf Schadt (Thomas Thieme). Auf diese Weise wird Sonjas Großvater, der als Kaufmann in den deutschen Kolonien handelt, gewissermaßen zum Miteigentümer des besten Hotels Deutschlands. Zwar wird das Adlon 1907 nach der spekta-kulären Einweihung durch Seine Majestät Kaiser Wilhelm II. (Michael Schenk) zu einem legendären Erfolg, doch wird es Lorenz und seinem Sohn Louis (Heino Ferch) nie gelingen, ihre Schulden zu tilgen – ein wunder Punkt in der ohnehin konfliktreichen Beziehung zwischen dem Patriarchen und seinem Nachfolger, die später mit dem Auftauchen von Louis’ zukünftiger zweiter Ehefrau Hedda (Marie Bäumer) vor einer endgültigen Zerreißprobe steht.

Inzwischen wächst die kleine Sonja Schadt wohlbehütet, doch im Schatten einer Lüge auf: Weil ihre Mutter Alma (Maria Ehrich) erst 16 Jahre alt und ihr Vater Friedrich Loewe (Kai Malina) der Sohn eines Hausangestellten ist, geben Gustaf und seine Frau Ottilie (Sunnyi Melles) das Kind als ihre eigene Tochter aus, um einen Skandal zu verhindern. Die Kutscherfamilie muss das Haus verlassen. Der junge Friedrich findet eine Anstellung als Page im Adlon, doch er leidet sehr unter der Trennung von Alma und seinem Kind. Alma wird von ihrer Mutter mit einem jungen Adligen, Siegfried von Tennen (Jürgen Vogel), verkuppelt. In der Hoffnung, als verheiratete Frau eines Tages ihre Tochter zu sich holen zu können, lässt sie sich auf eine Verlobung ein. Doch Almas Pläne geraten ins Wanken, als sie bei einem Besuch im Hotel Adlon die amerikanische Fotografin Undine Adams (Christiane Paul) kennenlernt – und sich verliebt. Nach einem Eklat mit ihren Eltern, die ihr Sonja für immer entziehen wollen, bricht Alma aus den Zwängen ihrer Umgebung aus und geht mit Undine nach Amerika. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhindert über Jahre ihre Rückkehr nach Berlin. So erfährt Sonja erst 1919 am Sterbebett ihres Großvaters von dem Familiengeheimnis. Als Alma (Anja Kling) zu Gustafs Beerdigung aus den USA zurückkommt, wird sie von ihrer fast erwachsenen Tochter (Josefine Preuß) mit bitteren Vorwürfen konfrontiert.

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