"Die positive Entwicklung nicht zerstören!"

Gesundheitsminister Anschober will an den strengen Maßnahmen festhalten. Denn eine zu frühe Aufhebung würde die positive Entwicklung gefährden.
Eine Woche vor Ostern hat die türkis-grüne Regierung noch einmal eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschlossen. Auch private Feiern im größeren Kreis mit mehr als fünf Personen sind nun verboten – mit besonderem Hinblick auf familiäre Osterfeiern. Das sorgt für Kritik. Der grüne Gesundheitsminister Rudi Anschober verteidigt die Maßnahmen trotz positiver Entwicklung.

"Wir wollen uns die positive Entwicklung der letzten Tage nicht zerstören", so Anschober. Die Entwicklung gibt tatsächlich Grund zur Hoffnung: Die Kurve der Neuinfektionen flacht ab und es gab am Samstag nun erstmals mehr Genesene als Neuinfizierte innerhalb von 24 Stunden.

Aus gesundheitlicher Sicht sei es gerade vor den anstehenden Osterfeierlichkeiten notwendig geworden, hier eine Eingrenzung vorzunehmen, argumentierte das Ministerium am Samstagnachmittag. "Gerade in den Osterfeiertagen sind wir gewöhnt, private Feste zu feiern", so Anschober: "Heuer widerspricht dies leider unseren Zielen, wir müssen gerade in diesen kommenden Tagen sehr konsequent bleiben."

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