"Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil eins"

Die "Hunger Games" neigen sich dem Ende zu, die "Tribute von Panem" kämpfen gemeinsam gegen die Diktatur hinter den Spielen. "Mockingjay - Teil eins" ist sehr nahe an der Romanvorlage gebaut, entpuppt sich aber als zweistündiger Finalprolog mit Spannungsdefiziten.
Die "Hunger Games" neigen sich dem Ende zu, die "Tribute von Panem" kämpfen gemeinsam gegen die Diktatur hinter den Spielen. ist sehr nahe an der Romanvorlage gebaut, entpuppt sich aber als zweistündiger Finalprolog mit Spannungsdefiziten. 

Wir erinnern uns zurück. ) vertritt sie den zwölften Distrikt von Panem bei dem barbarischen Contest. Durch einen Trick überleben sie beide - die unterdrückten Einwohner von Panem sehen dies als Akt der Rebellion.

) von Katniss und Peeta, Regimetreue zu demonstrieren und die Rebellion auf einer Winken-und-Lächeln-Tournee durch Panem im Keim zu ersticken. Das Vorhaben misslingt, Katniss wird zum Symbol des Widerstands. Um sie auszuschalten, schickt Snow sie und Peeta erneut in die Arena. Statt umzukommen, gelingt Katniss mit einigen befreundeten Tributen die Flucht. Peeta bleibt zurück.

"Mockingjay"

Die Handlung des dritten Films ist schnell erzählt: Katniss muss sich im zerstört geglaubten dreizehnten Distrikt einleben. Nach Anlaufschwierigkeiten als "Gesicht der Rebellion" schickt man sie mit einem Kamerateam an echte Kriegsschauplätze. Dort avanciert Katniss zur wirksamen Progaganda-Speerspitze der Rebellen. Ihre Bedingung dafür, als "Mockingjay" ganz Panem aufzuwiegeln: Peeta muss aus den Fängen des Kapitols befreit werden.

Zweistündiger Prolog

Schriftstellerin Suzanne Collins beendete ihre "Hunger Games"-Reihe nach drei Büchern. Die Produktionsfirmen der Kino-Adaption (Color Force und Lionsgate) macht nun eine Quadrilogie daraus, indem sie den letzten Teil in zwei separate Filme aufteilen.

Regisseur Francis Lawrence nimmt sich in "Mockingjay Teil eins" die Zeit, Collins' Geschichte detailgetreu zu erzählen. Neue Charaktere - wie Rebellenchefin Alma Coin () - werden dadurch nicht im Eiltempo verbraten. Die politische Komponente der Romanvorlagen bleibt weitgehend erhalten.

Das rechtfertigt die Zweiteilung am Ende leider nicht - vor allem weil erst im Schlussviertel von "Mockingjay Teil eins" Spannung aufkommt. Nach den actionreichen ersten Teilen wirkt der gesamte Streifen wie eine Zäsur, wie ein unnötig in die Länge gezogener Prolog. Man hätte ihn mit Leichtigkeit (und ohne entscheidende Einbußen an Figuren und Plot) komprimieren und als ersten Akt eines einzigen, großen Finales verwenden können.

"Mockingjay Teil eins" wird sich mit Sicherheit als der langweiligste, vermutlich auch als der schwächste Teil der Kino-Reihe herausstellen. Der Profit-Gedanke steht hier klar im Vordergrund. Die dadurch verloren gegangene Qualität versucht man nun durch auszugleichen.

"Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil eins" startet am 21. November in den österreichischen Kinos.
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