"Die Umzugsfirma nahm meine Möbel als 'Geisel'!"

Bild: Denise Auer

Stefan F. (Name geändert) fühlt sich von Möbelpackern abgezockt: Statt wie ausgemacht 35 sollte der Angestellte plötzlich 200 Euro bezahlen - ansonsten würde er seine Möbel nicht zurückbekommen!

Stefan F. (Name geändert) fühlt sich von Möbelpackern abgezockt: Statt wie ausgemacht 35 sollte der Angestellte plötzlich 200 Euro bezahlen – ansonsten würde er seine Möbel nicht zurückbekommen!

Ein Umzug von Landstraße nach Margareten wurde für Stefan F. (29) zur teuren Falle: "Ich beauftragte eine Umzugsfirma, ausgemacht waren 35 Euro." Die Möbelpacker aus der Leopoldstadt schickten dem Wiener sogar einen schriftlichen Kostenvoranschlag mit diesem Betrag. "Doch bei der Übersiedlung wurden mir plötzlich eine Möbelversicherung, Anfahrtskosten und ein weit überhöhter Stundensatz verrechnet", ärgert sich der Angestellte.

Die Summe stieg von 35 auf 200 Euro an. Um Druck auszuüben, wurden die Möbel als "Geisel" genommen! "Sie verlangten, dass ich zum Bankomat gehe und bar bezahle. Ansonsten würden sie mir die Möbel nicht mehr geben." Stefan F. zahlte, informierte aber die Wirschaftskammer. Dort waren die Abzocke-Methoden der Firma bereits bekannt. Die 200 Euro würde man leider nur mit einer Klage zurückbekommen.

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