"Domina-Bäuerin" hielt sich 15 Arbeits-Sklaven

Bild: Jelio Anton Stefanov

Aus Geldnot wurde eine Landwirtin im westlichen Niederösterreich zur Domina: Doch anstatt Lust zu ernten, mussten die Diener vor allem hart arbeiten - ein devoter Herr ging zur Polizei.

Aus Geldnot wurde eine Landwirtin im westlichen Niederösterreich zur Domina: Doch anstatt Lust zu ernten, mussten die Diener vor allem hart arbeiten – ein devoter Herr ging zur Polizei.

Bizarrer Fall rund um eine zweifache Mutter im westlichen NÖ: Weil das Geld ausging, legte Bäuerin Andrea Lederoutfit statt Schürze an und inserierte in einschlägigen Internetforen. Tenor: Ich suche devote, gut situierte Männer. Ihr arbeitsloser Gatte hatte sie vor einigen Monaten – wie erst jetzt bekannt wurde – auf die gewinnversprechende Idee gebracht.

Die ersten Kunden ließen nicht lange auf sich warten: Aber anstatt für Lustschmerz zu sorgen, ließ "Herrin Andrea" ihre Jungs am Hof schwer schuften: Rasen mähen mit der Gummimaske, nackt Holz stapeln, ein Untergebener finanzierte seiner Domina sogar einen Dachstuhlausbau und eine neue Heizung. Ein enttäuschter Liebhaber litt besonders unter dem Entzug von Rohrstock und Peitsche – unterstellte seiner "Herrin" gar betrügerische Absicht – und ging zur Polizei.

Die Beamten schalteten das Jugendamt ein und ermittelten gegen die Bäuerin wegen illegaler Prostitution. "Herrin Andrea" zog daraufhin wieder ihr Dirndl an – ihren Gatten samt Kindern soll sie jetzt los sein.

Joachim Lielacher

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