"Dr. House" öffnet sein Hightech-Reich

Ohne Zweifel: Es gibt beliebtere Orte in Wien. Doch wenn die Gesundheit nach Unfällen in Gefahr ist, dann ist das Lorenz-Böhler-Spital eine der ersten Adressen - seit 90 Jahren. "Heute" schaute mit dem Chef des Hauses hinter die Kulissen.

Ohne Zweifel: Es gibt beliebtere Orte in Wien. Doch wenn die Gesundheit nach Unfällen in Gefahr ist, dann ist das Lorenz-Böhler-Spital eine der ersten Adressen – seit 90 Jahren. "Heute" schaute mit dem Chef des Hauses hinter die Kulissen.

Wien hat zwar keinen Dr. House, aber Doktor Hausner. Und der ist technisch fast noch weiter als der kultige TV-Arzt. Im Büro des Unfallchirurgen (Spezialgebiet Handchirurgie) hat die medizinische Zukunft längst Einzug gehalten. Der Raum ist mit Liege, Bürotisch und Bildschirm auf das Wesentliche reduziert. Wesentlich ist für den Primarius vor allem der Fernseher. "Minuten nach der Aufnahme habe ich alle Röntgenbilder am 4K-Schirm. Ich kann sie vergrößern, 3D-Aufnahmen schwenken und habe Zugriff auf ein riesiges Archiv", sagt Hausner.

Im Spital 2.0 werden die Röntgen-Aufnahmen sogar nachbearbeitet: "Das ist ein bisschen wie Science-Fiction." Zum Schluss zeigt Hausner uns eine vermeintliche Kugel auf seinem Schirm. Doch das Projektil – zu viele Krimis geschaut – ist die Spitze eines Drains, das eine Lungenverletzung kurieren soll. "Ich mag knifflige Sachen", sagt Hausner. Dann führt er uns zurück in die Vergangenheit, in das Böhler- Archiv. Hier lagern die Krankengeschichten seit 1927: jahrzehntealte Röntgenbilder, Präparate, Behandlungsfotos. Hausner: "Vieles haben wir jetzt im Keller entdeckt und archiviert."

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