"Edwards Menagerie" im Test: Ziemlich niedlich

Selbstgemachtes ist voll im Trend und auch das werkeln mit Wolle ist nicht mehr nur "Oma-Sache". Vor allem junge Frauen begeistern sich immer mehr fürs Häkeln.
Handarbeiten werden immer beliebter und besonders junge Frauen erfreuen sich öfters an ihren Eigenproduktionen mit Wolle, womit sich nicht nur Socken stricken lassen. Auch Kuscheltiere, mit der japanischen Technik namens Amigurumi werden gerne gehäkelt.

Den Trend griff auch die britische Autorin Kerry Lord auf, die inzwischen ihr sechstes Buch über Häkeltiere herausgebracht hat. Enthalten sind Anleitungen für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis, die auf Englisch gehalten sind, weil das Buch noch nicht auf Deutsch erschienen ist.

Chloe die Waldmaus



Die selbstgemachten Tiere eignen sich perfekt für Babys und Kinder. Aber sogar Erwachsene freuen sich über ein solches Geschenk. Um also ein passendes Präsent für einen Neuankömmling zu haben, probierte ich mich an Chloe die Waldmaus.

Rhea Schlager ist "Heute"-Redakteurin und bloggt auf r[h]ealized. Ihre privaten Leidenschaften rund um Videospiele, Literatur und Häkeln sind die Hauptthemen ihres Blogs.
Um ein solches Tier zu häkeln benötigt man Wolle in den Farben Schwarz, Beige und Hellbraun (hier wurde Dream von Gründl verwendet, die zu 100 % aus Schurwolle besteht), eine Häkelnadel (hier wurde eine Nadel von Addi in der Größe 4.0 verwendet), Füllwatte, eine Schere, eine Sticknadel, einen Maschenmarkierer und eventuell Stecknadeln.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Tiere bestehen fast alle aus den selben Mustern, zumindest was den Körper und die Arme und Beine betrifft. Nur in wenigen Ausnahmen sind Abweichungen vorhanden. Dadurch sind auch die englischen Anleitungen leicht zu verstehen. Die Köpfe der Tiere haben unterschiedliche Formen und geben den Tieren ihren eigentlichen Charakter.

Fazit



Chloe die Waldmaus hat sich, für mich als Fortgeschrittene, innerhalb von acht Stunden häkeln, füllen und zusammennähen lassen. Durch die Schurwolle und die lockeren Maschen der Häkelnadel, ist das Kuscheltier sehr weich geworden. Das Ergebnis sieht genauso aus, wie in dem Buch. Wem das nicht zusagt, der kann mit kleinen Tipps, die ebenfalls im Buch stehen, das Gesicht der Tiere individualisieren.

Die Anleitungen lassen sich leicht nachmachen, auch die Varianten für Fortgeschrittene und Profis. Als Anfänger kann man sich ein paar YouTube-Videos zur Hilfe nehmen, die von der Autorin bereitgestellt wurden. So müsste jedem das Häkeln eines Tiers gelingen.

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