"Ein Arzt und ein Pfleger mehr am Wochenende"

464 kranke Kinder, bis zu 16 Stunden Wartezeit, genervte Eltern und ein Polizeieinsatz hielten die Ärzte in der Kinderambulanz im Donauspital am vergangenen Wochenende in Atem.

464 kranke Kinder, bis zu 16 Stunden Wartezeit, genervte Eltern und ein Polizeieinsatz hielten die Ärzte in der am vergangenen Wochenende in Atem.

"Heute" berichtete – und fragt jetzt nach: Wie war die Situation für die betroffenen Ärzte? "Natürlich ist es für Patienten unangenehm, so lange zu warten. Dass ein Vater die Polizei holt, kommt aber selten vor", sagt Lothar Mayerhofer, ärztlicher Direktor des Donauspitals.

"Mit 200 Kindern pro Tag haben wir gerechnet, mit 250 nicht", erklärt er den Engpass. Damit dieses Wochenende alles glatt läuft, gibt es Verstärkung. "Wir haben am Nachmittag jeweils einen Arzt und einen Pfleger mehr", so Mayerhofer. Nachsatz: "Wir hoffen, dass diesmal keine Polizei kommen muss."

gem

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