"Ein Pizza-Lieferant attackierte mich"

Ein Rabiater statt Pasta "all' arrabiata" in Wien: Ein Foodora-Fahrer attackierte den Chef mit Pfefferspray.
Na Mahlzeit! Samstag, gegen 20.30 Uhr, tafelte eine rund 40-köpfige Gruppe beim Italiener "Mia Mensa" in Wien-Ottakring. Die Herrschaften feierten die Firmung eines Familienmitglieds, als ein Essenslieferant ins Restaurant in der Herbststraße stürmte.

Lieferant verwüstete Lokal

Ein bisschen mehr Geist hätte dem Mann nicht geschadet: "Obwohl an der Tür ein Schild mit dem Hinweis 'Geschlossene Gesellschaft' prangte, lief er durch mein Lokal, belästigte die Gäste und riss sogar eine Lampe von der Decke", erzählt Betreiber Amir Aissaoui.

"Ich bin dann zu ihm hingegangen und wollte ihm begreiflich machen, dass das so nicht geht und er bei der Türe zu warten hat, bis ich ihm die bestellte Pizza 'Bella vita' bringe."

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Ausraster mit Pfefferspray

Doch nach dieser Ansage war die Welt für den Foodora-Fahrer mit dem pinken Rucksack nicht mehr rosarot: "Er beschimpfte mich wüst, und als ich ihn daraufhin rauswerfen wollte, zog er einen Pfefferspray aus der Tasche, sprühte mir damit ins Gesicht und flüchtete dann", sagte Aissaoui.

In der Folge rückten Polizei und Sanitäter an - und, so der 28-jährige Lokalchef: "Mein Geschäft war hinüber. Die Gäste wollten nach dieser Aktion nichts mehr bestellen und gingen heim." Aissaoui blieb mit Schmerzen zurück: "Es tat höllisch weh."

Es brannte unter der Gürtellinie

Doch es kam noch schlimmer: "Kurz nach dem Angriff ging ich noch immer perplex aufs WC." Danach brannte es auch unter der Gürtellinie: "Ich brauchte mehrere Eisbeutel", so Aissaoui.

Das Pfefferspray-Opfer ist jetzt richtig heiß: "Heute gehe ich zum Amtsarzt, ich werde den Typen verklagen", sagt er - und ist satt.

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