Ein "Heute"-Leser war am Mittwochmorgen äußerst verwundert, als er in der Pfeilgasse (Josefstadt) sein Stiegenhaus am Weg zur Arbeit verließ. Auf der Eingangstür hing nämlich eine äußerst brisante Hass-Nachricht an einen Dieb. Dieser soll offenbar in einem Halbstock eine Tasche voller Einkäufe gestohlen haben.
Der "rechtmäßige" Besitzer ließ seiner Wut freien Lauf und will ihn mit einem Fluch belegen: "Elender... verflucht sollst du sein, der du einen Einkaufssack auf dem ersten Halbstock gestohlen hast. Deine Nudel soll dir abfaulen bis in die dritte Generation und missgestalt die Brut deines Auswurfs bis in alle Ewigkeit! Fluch – Elend und Leiden! Der rechtmäßige Besitzer des Einkaufs."
Wer den Zettel entfernt, dem solle das gleiche Schicksal widerfahren. Den "Fluch" will sich und seinen nächsten drei Generationen sicherlich niemand freiwillig auferlegen. Ob die Hass-Nachricht nun also für alle Ewigkeit auf der Tür hängen bleibt, ist unklar.
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