Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (VP) hat große Zukunftspläne für Klosterneuburg: Mit "Heute" spricht er über den neuen Stadtteil am Kasernengelände, das Statut und Asylwerber.
Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (VP) hat große Zukunftspläne für Klosterneuburg: Mit "Heute" spricht er über den neuen Stadtteil am Kasernengelände, das Statut und Asylwerber.
"Heute": Wie es scheint, kommen weitere Flüchtlinge ins Parkhotel. Wie geht man damit um?
Stefan Schmuckenschlager: Mit der Unterbringung in der Kaserne leisten wir unseren Beitrag. Das Hotel würde fehlen, aber wenn es kommt, möchte ich gerne ein eigenes Bürgerservicecenter einrichten, um möglichen Problemen gleich nachzugehen. Alleine der direkte Kontakt mit Flüchtlingen baut Vorurteile ab.
"Heute": Am Areal der Magdeburgkaserne entsteht ein neuer Stadtteil. Worauf sind Sie besonders stolz?
Schmuckenschlager: Ein Altgebäude wird für eine Kunsthalle adaptiert. Damit haben wir große Ausstellungsflächen und erstmals die Möglichkeit für eine Stadtbibliothek. 6.000 Bücher habe ich bereits hingebracht.
"Heute": Wie sind die Entwicklungen bezüglich Statut?
Schmuckenschlager: Wir haben den ersten Teil der Machbarkeitsstudie jetzt beauftragt, um zu prüfen, was besser ist: Ein eigenes Statut, die Angliederung an Wien oder eben Tulln.
Stefan Schmuckenschlager (VP)
Geboren am: 20. September 1978
Welche Klosterneuburg-Schlagzeile möchten Sie 2016 lesen? "Bildungsstadt auf höchstem Niveau!"
Welche Eigenschaft hätten Sie gerne? Ich wäre gerne musikalischer.
Welchen Job würden Sie für kein Geld der Welt machen? Fußgängerbeauftragter der Stadt Wien