"Erfahrung, aber mit ihm kann man auch lustig sein"

Bild: Dragan Tatic
Riesenschritt in Richtung Schloss Bellevue: Am Montag stellten sich nach der SPD auch CDU und CSU hinter den Sozialdemokraten Frank-Walter Steinmeier (60, eine erwachsene Tochter, spendete seiner Frau 2010 eine Niere) als Nachfolger für Joachim Gauck.
Bisher hatte Kanzlerin (CDU) mit der Unterstützung für Steinmeier gezögert, jetzt gab sie Koalitionspartner SPD nach. Am 12. Februar wird Steinmeier zum deutschen Bundespräsidenten gewählt.

Österreichs Außenminister (VP) ist erfreut: "Ich schätze ihn als erfahrenen und umsichtigen Politiker. Steinmeier ist jemand, der verbindet und immer bemüht ist, unterschiedliche Sichtweisen und Positionen der EU zusammenzubringen. Er verfügt über eine immense Erfahrung und mit ihm kann man es auch lustig haben. Ich mag die Gespräche mit ihm am Rande eines Gipfels oder beim Heurigen", so Kurz zu "Heute".

Bei den jüngsten Treffen zwischen Kurz und Steinmeier habe sich nicht gezeigt, dass der deutsche Außenminister mit dem neuen Job rechne: "Ich habe ihn als stets begeisterten und aktiven Außenminister erlebt, er hat es sich nicht anmerken lassen."
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