"Faymann im Keller - Spindelegger überfordert"

Der schwelende Koalitionsstreit klingt nicht ab. ÖVP-Klubchef Reinhold Lopatka holt im "Kurier" zum Schlag gegen Regierungschef Werner Faymann und die SPÖ aus: "Der Bundeskanzler soll aus dem Keller an die politische Oberfläche kommen." Zur Verteidigung sprang der rote Klubchef Andreas Schieder ein, die ÖVP solle sich der Steuerreform widmen anstatt zu blockieren.

Der klingt nicht ab. ÖVP-Klubchef Reinhold Lopatka holt im "Kurier" zum Schlag gegen Regierungschef Werner Faymann und die SPÖ aus: "Der Bundeskanzler soll aus dem Keller an die politische Oberfläche kommen." Zur Verteidigung sprang der rote Klubchef Andreas Schieder ein, die ÖVP solle sich der Steuerreform widmen anstatt zu blockieren.

Wenig Anteilnahme des Kanzlers sieht Lopatka beim . "Er ist abgetaucht. Er sollte endlich auftauchen", kritisiert er Faymann und beklagt, dass Vizekanzler und Finanzminister Michael Spindelegger viele Maßnahmen alleine habe machen müssen.

Zudem stößt sich der Klubobmann an , wie etwa FSG-Chef Wolfgang Katzian. Der Bundeskanzler habe klarzustellen, "dass er und die SPÖ zum Regierungsprogramm stehen".

Steuerreform, "anstatt zu blockieren"

Die SPÖ will die Vorwürfe nicht aus sich sitzen lassen. Schieder appelliert "zur Zusammenarbeit zurückzukommen", greift aber auch seinerseits Spindelegger an. Diese habe "genug unerfüllte Aufgaben, die er wahrnehmen kann", etwa den : "Es würde reichen, wenn man sich dem widmet, anstatt zu blockieren."

Sollte Spindelegger überfordert sein, empfiehlt ihm Schieder, das Finanzressort neu aufzustellen und sich eventuell noch zwei weitere Staatssekretäre zu Hilfe zu nehmen.

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