"Fotoverbot" bei Klausur der neuen Wiener SPÖ

SPÖ-Wien-Parteivorsitzender Michael Ludwig vor der Zukunftsklausur am Kahlenberg. Draußen durften die Medien fotografieren.
SPÖ-Wien-Parteivorsitzender Michael Ludwig vor der Zukunftsklausur am Kahlenberg. Draußen durften die Medien fotografieren.Bild: Denise Auer
Die Wiener SPÖ hält "geheim" am Kahlenberg eine Zukunftsklausur ab. Fotografen durften nur draußen fotografieren, Videoteams durften kurz rein.
Als die neue Regierung Anfang des Jahres auf Schloss Seggau in der Steiermark ihre Klausur abhielt, gab es anfangs unter Journalisten Erregung. Die eintreffenden Regierungsmitglieder durften großteils nur durch eine Glasscheibe fotografiert werden. Die offiziellen Bilder sollten von offiziellen Fotografen kommen.

Zweieinhalb Monate später, andere Partei, ein ähnliches Bild.

Die SPÖ Wien tagt am Donnerstag und Freitag am Kahlenberg. Ohne Zutritt der Medien werden bei der "Zukunftsklausur" Themen-Schwerpunkte wie "Internationalität", "Schutz und Sicherheit", "Heimat und Lokalität" und "Politische Kultur" besprochen. Der erweiterte Parteivorstand tagt – zum ersten Mal unter dem neuen SPÖ-Wien-Parteivorsitzenden und künftigen Bürgermeister Michael Ludwig und der neuen Landesgeschäftsführerin Barbara Novak.

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Die "Zukunftsklausur" startete unter striktem Ausschluss der Medien. Einzig zu Beginn gab es die Möglichkeit, Fotos der Teilnehmer bei ihrer Ankunft am Kahlenberg zu schießen.

Dabei gab's es kurz Verstimmung: Für Fotografen aller Medien gab es – wie vereinbart – ein Fotoverbot im Hotel, die Fotografen wurden also nicht ins Gebäude gelassen. Videoteams durften aber zum kurzen Kameraschwenk hinein.

Fotos von drinnen würden "zur Verfügung gestellt", hieß es als Erklärung von der SPÖ. (red)

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