"Frauen halten besser Augenkontakt"

Bild: Stefan Verra

Noch bevor man den Mund aufmacht, weiß er was man sagen will: Stefan Verra ist kein Mentalist, kann aber mit Hilfe von wissenschaftlichen Theorien die Signale von Mann und Frau lesen. Wie er das macht, zeigt er heute mit seinem Programm im Globe Wien. Vorab verrät er im "Heute"-Talk ein paar seiner Geheimnisse.

Noch bevor man den Mund aufmacht, weiß er was man sagen will: Stefan Verra ist kein , kann aber mit Hilfe von wissenschaftlichen Theorien die Signale von Mann und Frau lesen. Wie er das macht, zeigt er heute mit seinem Programm im Globe Wien. Vorab verrät er im "Heute"-Talk ein paar seiner Geheimnisse.

Heute: Auf was dürfen sich die Zuschauer freuen?

Stefan Verra: Bei der Live-Show erfahren die Leute viel über ihre Körpersprache. Natürlich ist auch jede Menge Entertainment dabei. Die Leute werden nicht wissen ob sie mehr gelacht oder gelernt haben.

Heute: Was unterscheidet Sie von einem Mentalisten?

Verra: Ich bewege mich auf wissenschaftlicher Basis.

Heute: In Ihrer Show wird auch das Thema Liebe angesprochen, gibt's für Sie Liebe auf den ersten Blick?

Verra: Am Ende der Show werden sexuelle Signale angesprochen. Liebe auf den ersten Blick gibt es nicht, aber das Verlieben. Das erste halbe Jahr haben Paare noch die rosarote Brille auf, dann kommt der Sprung vom Verlieben zur Liebe.

Heute: Wie unterscheiden sich die sexuellen Signale von Männern und Frauen?

Verra: Beispielsweise zeigen Frauen mit Dekolleté, dass sie Nachkommen ernähren können und fit sind. Wenn sich Frauen wohlfühlen, so fassen sie sich zum Beispiel ans Ohrläppchen, oder spielen mit dem Handgelenk. Männer sind dagegen viel simpler. Sie lassen ihre Brust anschwellen. Breite Schultern, starke Hände und überhaupt ein großer Mann sagt den Frauen: der hat gute Gene. Aber nicht jeder sieht aus wie ein Adonis. Ich bin nur 1,60 m groß und mache Witze über mich selbst, dann lachen die Leute leichter über ihre eigenen Makel.

Heute: Karten auf den Tisch: Warum schauen Männer Frauen öfter in den Ausschnitt als in die Augen?

Verra: Frauen können im Gegensatz zu Männern besser Augenkontakt halten, weil damals schon der Neandertaler, während er seine Frau küsste, auch nach Bedrohungen wie einem Säbelzahntiger Ausschau halten musste.

Heute: Welche Fehler sollte man beim Flirten vermeiden?

Verra: Männer bauen in der Einsamkeit Stress ab. Sie schauen öfter aufs Handy, was Frauen das Gefühl geben kann, dass ihnen langweilig ist. Im Gegensatz dazu bauen Frauen in der Gruppe Stress ab. Durch das Tuscheln mit Freundinnen kann sich der Mann schnell ausgeschlossen fühlen. Wir müssen auch aufhören Flirten sofort mit Sex in Verbindung zu bringen.

Stefan Verra gastiert heute mit seinem Programm "Ertappt: Körpersprache: Echt männlich. Richtig weiblich" im Globe Wien. Sein neues Buch "Hey, dein Körper flirtet!" ist ab jetzt im Handel.

 

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