"Fuck the Atlantic Ocean" begeistert Publikum

Bild: Poolinale Press
Mit der Weltpremiere von "Fuck the Atlantic Ocean" startete am Donnerstag Abend das offizielle Programm der vierten Poolinale. Der Film über die Südamerika-Tournee der österreichischen Band Sweet Sweet Moon sorgte im Porgy & Bess für kollektives Fernweh, herzhafte Lacher und tosenden Applaus. Das Musikfilmfestival läuft noch bis 30. März.
Mit der Weltpremiere von "Fuck the Atlantic Ocean" . Der Film über die Südamerika-Tournee der österreichischen Band Sweet Sweet Moon sorgte im Porgy & Bess für kollektives Fernweh, herzhafte Lacher und tosenden Applaus. Das Musikfilmfestival läuft noch bis 30. März.

Ausgangspunkt des Filmprojekts war eine Kooperation des Wiener Videoblogs "They Shoot Music Don't They" mit Matthias Frey, der unter dem Namen Sweet Sweet Moon auftritt: Das Video einer Live-Performance des Violinisten, Sängers (und Multi-Instrumentalisten) auf der Rahlstiege im 6. Wiener Gemeindebezirk bekam unerwartet große Resonanz auf Youtube und Facebook.

Crowdfunding für den Roadtrip

Besonders gut kam der Clip in Südamerika an. Hunderttausende Klicks, unzählige Posts (einem von diesen wurde der Titel des Films entlehnt) und eine Crowdfunding-Aktion später, reisten Frey und sein Cellist Lukas Pöchhacker nach Argentinien. "Fuck the Atlantic Ocean" zeigt die beiden auf ihrem, von spontan organisierten Gigs und einsamen Sessions unter freiem Himmel geprägten, Roadtrip nach Santiago de Chile. Die beiden performen auf Hausdächern, Privatparties und Familienfeiern, spielen für Ballerinas, verdattert dreinblickende Kinder und schwanzwedelnde Hunde.

Die Gäste der Weltpremiere, welche die in rotem Samt gehaltenen Sitzreihen im Porgy & Bess bis auf den letzten Platz ausfüllten, zeigten sich begeistert. Einziger kleiner Wermutstropfen der mehr als gelungenen Poolinale-Eröffnung: Die beiden Musiker waren nicht zugegen. Sie touren gerade durch Italien ...

Musikvideopreis und Live Act

Im Vorfeld der Filmvorführung wurden die Nominierten für den 2. Österreichischen Musikvideopreis (in Kooperation mit den Vienna Independent Shorts, Screen Sessions und mica - music Austria) bekannt gegeben. Unter den 14 Clips auf der Shortlist finden sich unter anderem Musikvideos von Bilderbuch, Kreisky und Ja, Panik.

Im Anschluss an "Fuck the Atlantic Ocean" fanden sich die Macher des Films - das vierköpfige Team von "They Shoot Music Don't They" zu einem Q&A auf der Bühne ein. Danach übernahm der israelische Elektro-Songwriter Helfer, um der Poolinale-Opening-Party einzuheizen.

Das vollständige Programm der Poolinale 2014 (inkl. sämtlicher Filmvorführungen und Diskussionsrunden) finden Sie .
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