"Grasser hat eine Million Euro Steuern gezahlt"

Grasser-Anwalt widerspricht einer Meldung des Nachrichtenmagazins "News", wonach der ehemalige Finanzminister in den Jahren 2007 bis 2009 kaum Steuern gezahlt hätte. Er habe über eine Million Euro an Körperschafts- und Kapitalertragssteuer gezahlt, so der Jurist.

Grasser-Anwalt widerspricht einer Meldung des Nachrichtenmagazins "News", wonach der ehemalige Finanzminister in den Jahren 2007 bis 2009 kaum Steuern gezahlt hätte. Er habe über eine Million Euro an Körperschafts- und Kapitalertragssteuer gezahlt, so der Jurist.

Anwalt Michael Rami widerspricht Pressemeldungen, wonach der Ex-Minister nur einige tausend Euro in diesen Jahren an den Fiskus abgeführt habe.
Es sei zwar richtig, dass Grasser in dieser Zeit nur wenig Einkommenssteuer gezahlt habe, aber er habe 672.000 Euro an Körperschaftssteuer für die Value Creation GmbH sowie 395.000 Euro Kapitalertragssteuer als Value-Creation-Gesellschafter abgeführt, so Rami.
Penthouse-Miete nur 6.000 Euro?

Ebenfalls falsch dargestellt wird laut Rami in manchen Medien die Höhe der Miete der Wohnung Grassers in Wien. Diese betrage nicht 20.000 Euro monatlich wie kolportiert, sondern rund 6.000 Euro - inklusive Steuern und Betriebskosten. Ebenso falsch sei, dass Grasser über diverse Stiftungen ein Vermögen von neun Millionen Euro angehäuft habe. Richtig sei vielmehr eine Summe von einigen zehntausend Euro. Rami kündigte eine umfassende Medienklage an: Er sei gerade beim Sichten, wem diese zugestellt werde.

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