"Guitar Hero" vor dem Aus

Trauertag für alle Konsolen-Rockstars: Spieleentwickler Activision Blizzard beerdigt seine beliebte Serie "Guitar Hero". Grund dafür ist die stetig sinkende Nachfrage.

Eigentlich sollte in diesem Jahr noch eine Erweiterung für "Guitar Hero" erscheinen, doch die Hersteller ziehen ob nachlassender Verkaufszahlen die Reißleine. Sie stampfen die einst beliebte Videospielserie, bei der man mit unterschiedlichen Utensilien wie Gitarren oder Schlagzeugen im Takt die richtigen Knöpfe drücken muss, ein.

Tasten-Drücken ist OUT
"Guitar Hero« kam 2005 auf den Markt. Im Jahr darauf sicherte sich Activision das Spiel für 100 Millionen Dollar (73 Mio. Euro). Im Herbst 2010 erschien die sechste Auflage mit dem Untertitel "Warriors of Rock". Sie verkaufte sich im ersten Monat nach der Veröffentlichung nur noch rund 100.000-mal. Vor zwei Jahren brachte der Titel Activision Blizzard noch zwei Milliarden Dollar ein.

Bewegungssteurung ist IN
Doch die "Konsoleros" müssen nicht traurig sein, denn es zeichnet sich bereits der nächste heiße Trend bei Musik-Spielen ab: Die bewegungsempfindlichen Tanz-Games für das Kinect-System von Microsoft entwickelte sich im Weihnachtsgeschäft zum Verkaufssschlager. Kinect ist eine bewegungsempfindliche Steuerung für die Konsole Xbox, die die Körperbewegungen des Spielers mit einer Kamera erfasst, so dass man auf den üblichen Controller verzichten kann.

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