"Hauptsache, Stephansplatz wird nicht noch umbenannt"

Bild: Denise Auer
An der "legitimen" Diskussion um eine Umbenennung des Heldenplatzes werde er "nicht teilnehmen", so Bürgermeister Michael Häupl. Beim Lobautunnel geht er auf Konfrontation zu den Grünen.
An der "legitimen" Diskussion um eine werde er "nicht teilnehmen", so Bürgermeister Michael Häupl. Beim Lobautunnel geht er auf Konfrontation zu den Grünen.
Die Umbenennung des Heldenplatzes "liegt in meiner Aufgabenhierarchie knapp vor der Burka auf Platz 170", stellte Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) am Dienstag klar. Lapidarer Nachsatz zu diesem Thema: "Hauptsache, der Stephansplatz wird nicht umbenannt."

   ("Heute" berichtete) sagt der Bürgermeister: "Dass es zu organisatorischen Veränderungen kommen muss, ist klar." Personelle Konsequenzen lässt er offen: "Es ist ein Rohbericht. Ich möchte die andere Seite hören."

Beim Lobautunnel geht Häupl auf Konfrontationskurs zum grünen Koalitionspartner: Der Tunnel sei die "ökologisch verträglichste Variante". Nach Alternativen für die sechste Donauquerung werde bereits "sechs Jahre gesucht".

Und: "Ich werde das Meine dazu beitragen, dass diese Autobahnverbindung in Form eines Tunnels gebaut wird." Zum Hochhausprojekt am Heumarkt sagt Häupl, man werde "die Diskussion suchen. Noch ist nicht aller Tage Abend."
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