"Herzinfarkt" entpuppte sich als CO-Vergiftung

Bild: Michael Prieschl

Nach einem vermeintlichen Herzinfarkt musste in Linz-Urfahr ein Wohnhaus geräumt werden: Eine Frau alarmierte Donnerstagfrüh die Einsatzkräfte, weil ihr Partner plötzlich zusammengebrochen war. Doch als die Rettung eintraf entpuppte sich der "Herzinfarkt" als eine Kohlenmonoxid-Vergiftung.

Nach einem vermeintlichen Herzinfarkt musste in Linz-Urfahr ein Wohnhaus geräumt werden: Eine Frau alarmierte Donnerstagfrüh die Einsatzkräfte, weil ihr Partner plötzlich zusammengebrochen war. Doch als die Rettung eintraf entpuppte sich der "Herzinfarkt" als eine Kohlenmonoxid-Vergiftung.
Die Straße gesperrt, Rettung, Feuerwehr und Polizei vor Ort – große Aufregung Donnerstagfrüh in der Landgutstraße in Linz-Urfahr. Um 7.20 Uhr wurde die Rettung zu einem Wohnhaus gerufen, nachdem ein Mann zusammengebrochen war, die Frau einen Herzinfarkt vermutete.

Doch: In der Wohnung schlugen die CO-Warngeräte der Einsatzkräfte an, die Rettungskräfte reagierten sofort. Rund 15 Bewohner wurden laut Linz-AG-Einsatzleiter Karl Wimmer evakuiert. "Ein CO-Wert von 400ppm wurde festgestellt, normal sin 30 bis 60 ppm", so Wimmer.

Paar mit Vergiftung im Spital

Donnerstagvormittag lief die Suche nach dem Leck: Ursache dürfte kein technischer Defekt gewesen sein, sondern, dass die Bewohner zu wenig gelüftet haben.

Der vermeintliche Herzinfarkt-Patient und seine Frau wurden mit einer CO-Vergiftung ins Spital eingeliefert.

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