"Heuer könnte das Jahr des Aufstands werden"

"Der Aufstand könnte sich fortsetzen - im Interesse der Patienten", so Ärztekammer-Wien-Präsident Thomas Szekeres. Fix ist: Ab 11. Jänner befragt die Ärztekammer rund 6.000 angestellte Ärzte zu den Auswirkungen des neuen Arbeitszeitgesetzes - "Heute" berichtete exklusiv.
"Der Aufstand könnte sich fortsetzen – im Interesse der Patienten", so Ärztekammer-Wien-Präsident Thomas Szekeres. Fix ist: Ab 11. Jänner zu den Auswirkungen des neuen Arbeitszeitgesetzes – "Heute" berichtete exklusiv.

Eine Vorschau auf die wienweite Online-Umfrage gibt’s bereits. Eine interne Befragung in der Rudolfstiftung vom Dezember bringt ein brisantes Ergebnis, das "Heute" vorliegt: An neun von 13 Abteilungen berichteten die Ärzte von einer "Verschlechterung in der Patientenbetreuung". Spezial-Ambulanzen würden gesperrt, Eingriffe verschoben.

Gernot Rainer, Obmann der Ärztegewerkschaft "Asklepios", befürchtet, dass "möglichst viele Abteilungen geschlossen werden sollen, um Geld zu sparen". Mögliches Szenario: eine Zusammenlegung zu einer einzigen dermatologischen oder Augen-Abteilung des KAV für ganz Wien. "Die Leistungen würden massiv heruntergefahren", warnt Rainer.

"Es gibt Überlegungen, manche Fächer konzentriert an Standorten zusammenzulegen", heißt es dazu vom KAV. "Mehr Fallzahlen erhöhen die Sicherheit für Patienten."

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