"Heute.at" durfte in der Sacher-Küche zugreifen

Die Luxusgerichte des Hotels Sachers kann nun jeder genießen - und das ganz ohne außer Haus zu gehen: Denn das neue Kochbuch "Die feine österreichische Küche enthält schmackhafte Rezepte zum Nachkochen.

Im Herbst, wenn es kälter wird, schmeckt auch das Essen wieder besser. Passend dazu: Das Hotel Sacher, weltberühmt für die Torte und die ausgezeichnete Küche, präsentiert ein neues Kochbuch. "Die feine österreichische Küche" kann jetzt jeder zuhause machen. Ein heißer Tipp: Das wunderschön bebilderte Buch lässt sich auch toll verschenken, immerhin ist Weihnachten schneller da, als man erwartet.

Auf 400 Seiten zeigt Chefkoch Werner Pichlmaier wie es richtig geht: "Ich habe drei Monate an dem Kochbuch gearbeitet – dass ich neben dem Buch auch mein Team und mein Reich vorstellen darf, freut mich besonders. Genau hier entstehen – in Abstimmung mit meinem 43-köpfigen Team - meine Rezeptideen. Und es kommt nicht oft vor, dass ich in meiner Küche Besuch empfange". Deshalb war es eine besondere Ehre für "Heute.at", einen Blick in ebenjene legendäre Küche werfen zu dürfen.

Leichte, klassische & experimentelle Rezepte

Neben 380 Rezepten finden sich auch zahlreiche Tipps und Tricks aus dem Hause Sacher. Was das neue Kochbuch von anderen unterscheidet? Hoteldirektor Reiner Heilmann: "Es ist das gelungene Miteinander von Modernität und Tradition: Es wird leichter gekocht, es wird experimentiert, es werden klassische Gerichte weiter entwickelt, neu interpretiert - allerdings immer mit Bedacht auf die traditionelle Sacher Küche und unter Verwendung der besten Zutaten."

Beim "Lokalaugenschein" mit "Heute.at" kochten Küchenchef Pichlmaier uns sein Team auf und ließen sogar die Journalisten (kurz) an die Töpfe. Kredenzt wurde ein leckeres Milchkalb mit Karotten, Schwammerln und Kräuter-Markknödel. Als besonderes Geschenk für Sie: Das Rezept zur Sacher-Spezialität zum Nachkochen.

Filet vom Milchkalb mit Karotten, Schwammerln und Kräuter-Markknödel

 

ZUTATEN

600 g Kalbsfilet, pariert

200 ml Kalbsjus, 2 Zweige Thymian

1 EL Butter, Rapsöl zum Anbraten

Salz, frisch gemahlener Pfeffer

KAROTTENPÜREE

s. Rezept für "Dry Aged Beef", Seite 273

 

KRÄUTER-MARKKNÖDEL

Markknödelmasse

1/2 Bund Schnittlauch,

fein geschnitten

1/2 Bund Petersilie,

fein geschnitten

 

SCHWAMMERLN

400 g Schwammerln, gemischt

2 Schalotten, fein gewürfelt

1 EL Butterschmalz

Salz, frisch gemahlener Pfeffer

 

Für die Kräutermarkknödel nach dem Suppeneinlagen-Rezept auf Seite 72 eine Markknödelmasse zubereiten und fein gehackten Schnittlauch und Petersilie untermengen.
Das sorgfältig zugeputzte Kalbsfilet mit Salz und Pfeffer würzen. Rapsöl in einer Pfanne kräftig erhitzen, Kalbsfilet rundum anbraten und bei 180 °C ins Rohr schieben, die Garzeit ist abhängig von der gewünschten Garungsstufe. Danach warm stellen.
Karottenpüree wie im Rezept für "Dry Aged Beef" beschrieben zubereiten. Für die Kräutermarkknödel einen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, aus der Knödelmasse kleine Knödel formen und wallend kochen, anschließend warm stellen. Die in Scheiben geschnittenen Schwammerln in Butterschmalz anbraten, dann die fein gewürfelten Schalotten zugeben und kurz mitbraten, mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Kalbsjus inzwischen leicht einköcheln lassen.
Pfanne mit Butter und Thymian erhitzen und das Kalbsfilet darin kurz nachbraten.
Karottenpüree mittig auf Teller streichen, mit Pilzen und Karotten belegen und Jus angießen, dann das Kalbsfilet und die Kräuter-Markknödeln darauf platzieren.

 

Ein Geheimnis wird allerdings sicher nicht verraten: Das Rezept der weltberühmten Wiener Sachertorte.

Das Buch "Das neue Sacher Kochbuch - Die feine österreichische Küche" erschien im Pichler Verlag/Styria Verlagsgruppe und kostet 39,99 Euro.

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