So schaut's aus im besetzten Haus in Wien

Aktivisten besetzten am Donnerstagmorgen ein Wohnhaus in der Rosensteingasse. "Heute" war vor Ort und wagte einen Blick ins Innere des Gebäudes.
Das Gebäude an der Adresse Rosensteingasse 10 in Wien-Hernals steht zum Abriss bereit. Laut der Hinweistafel an der Eingangstür wird dort ein neues Wohnhaus entstehen. Für Aktivisten war das wohl Grund genug, das Haus zu besetzen.

In einer E-Mail an die "Heute"-Redaktion schrieben sie um 4.47 Uhr: "Am Donnerstag, den 19. September 2019 haben wir in Solidarität mit Rozbrat, Exarcheia und Nele-Giebeldach die Rosensteingasse 10 besetzt."

"Heute" machte sich sofort auf den Weg, um sich die Sache aus nächster Nähe anzusehen. Im Erdgeschoss war von Hausbesetzern allerdings nichts zu sehen. Das vergitterte Fenster einer Wohnung war eingeschlagen, sonst machte aber alles einen ruhigen Eindruck.

CommentCreated with Sketch.11 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Das zum Abriss vorgesehene Haus ist mit Transparenten behängt, auf denen Parolen wie "Kiwara = Mörder" gemalt sind. Ein Blick in eine der Wohnungen im Parterre zeigt, dass diese bereits leergeräumt und verlassen wurde.

"Die Situation ist ruhig. Es scheint fast so, als wären keine Personen in dem Haus. Auch die Polizei ist nicht vor Ort", berichtete "Heute"-Redakteurin Louis Kraft um 10 Uhr. Auch auf das Klingeln an der Eingangstür reagierte niemand.

Auf Anfrage bei der Wiener Polizei konnte diese eine Besetzung bislang nicht bestätigen: "Derzeit wurde noch keine Anzeige erstattet." In einem Telefonat mit dem Hauseigentümer stellte dieser klar, dass er von einer Besetzung nichts wisse, sich aber die Situation vor Ort anschauen werde.

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