"Heute" darf Story von Stephen King verfilmen

King offeriert seine Storys im Netz.
King offeriert seine Storys im Netz.Bild: REUTERS/Lucas Jackson
Zwei österreichische Regisseure bekamen von Stephen King die Erlaubnis, seine Werke zu verfilmen. Auch wir bekamen das Okay vom Autor.
"Es war immer ein Traum von mir, eine Geschichte von Stephen King auf die große Leinwand zu bringen, nun ist es endlich so weit", erzählt Regisseur und Produzent Alexander Bruckner (37) aufgeregt im Gespräch mit "Heute".

Der Wiener darf die Kurzgeschichte "Rest Stop" vom "Meister des Grauens" verfilmen. "Die Dreharbeiten beginnen im Sommer in Los Angeles. Für die Adaption des Drehbuchs habe ich den Oscar-nominierten Autor Tab Murphy gewinnen können", freut sich Bruckner. Auch der Linzer Regisseur Patrick Haischberger (34) konnte sich eine Filmerlaubnis von King sichern.

Doch wie kommt's, dass der König der Horrorliteratur ausgerechnet Filmemachern aus Österreich seine Werke zur Realisierung freigibt? Und dann gleich zweien? Die Antwort ist erschreckend einfach: Jeder darf! Denn auf seiner offiziellen Website bietet Stephen King unter "Dollar Baby" Kreativen an, eine seiner Kurzgeschichten für einen Dollar zu verfilmen.

Wo ist der Haken?

"Heute" wollte es genauer wissen und suchte sich eine der Grusel-Geschichten (30 stehen zur Auswahl) aus. Mit wenigen Klicks wurde ein Formular inklusive Wunschstory ausgefüllt.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Wenige Minuten später kam ein Bestätigungsmail samt vom Meister unterschriebenem Standardvertrag. Inhalt: Wir dürfen das Werk verfilmen!

Klingt zu gut, um wahr zu sein? Ist es auch. Denn in dem Schreiben steht, dass King die Filmrechte behält und der fertige Streifen nicht ohne seine Zustimmung kommerziell verwendet werden darf.

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