"Heute"-Leserin rettete Igelbabys vor Verhungern

Die überlebenden Babys, die instinktiv aus dem Nest flüchteten, wurden von der Tierrettung zur weiteren Pflege an eine Igelmama übergeben.
Am Dienstag machte Claudia K. aus Bad Fischau in Niederösterreich einen ungewöhnlichen Fund in ihrem Garten: Gleich sechs Igelbabys suchten einen Weg zu einer Futterquelle und trafen dabei auf die "Heute"-Leserin". Allerdings rührte sich ein Igel beim Fund nicht mehr. Ein zweites, das Claudia K. mit einem Ei gefüttert hatte, verstarb kurz darauf.

Babys zu Igelmama gebracht

Um die verbliebenen vier Tiere vor dem Verhungern und Verdursten zu retten, gab Claudia K. ihnen Honigwasser zu trinken, bevor die Tierrettung die Babys zur Pflege zu einer Igelmama brachten.

Laut der Tierrettung ist die Mutter der Igelbabys wahrscheinlich verstorben, weshalb die Tiere intuitiv aus dem Nest geflüchtet sind um nach einer Futterquelle zu suchen.

Maßnahmen zur Igelrettung

Werden Igelbabys gefunden, ist eine Kontaktaufnahme zur Tierrettung unbedingt notwendig. Auch Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten durchgeführt werden: Gefüttert können Igel mit einem ungesüßten, lauwarmen Fenchel- oder Kamillentee werden, der tröpfchenweise eingeflößt wird.

CommentCreated with Sketch.1 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Unterkühlte Igel sollten auf eine ungefähr 35 Grad warme Wärmeflasche gelegt werden. Mit einem weiteren Tuch, ohne Löcher und Fransen, sollte das Tier zusätzlich zugedeckt werden. Alternativ kann der Igel auch unter eine Wärmelampe oder Schreibtischlampe mit höchstens 25 Watt gelegt werden. (rhe)

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