Österreich

"Heute" mit Landesrat beim Maisdreschen

Genau 80 Zuchtschweine hat Max Hiegelsberger (ÖVP). Und für die baut er das Futter selbst an. "Heute" war beim Maisdreschen dabei.

Heute Redaktion
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370 Jahre alt ist der Erbhof von Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger in Meggenhofen (Bez. Grieskirchen), ein so genannter Hausruckviertler Dreiseithof. Dazu gehören auch sechs Hektar (ca. zwölf Fußballfelder groß) Maisanbaufläche.

Jetzt, im Herbst, ist Erntezeit. Mit einem Mähdrescher ist Hiegelsberger am Feld, um den Mais zu dreschen. Alles läuft quasi automatisiert. Das begann schon beim Anbau: Jede Maispflanze steht in einem gewissen Abstand zur nächsten. „Das ist wichtig für den Mähdrescher", erklärt Hiegelsberger.

Franz Vogelmayer ist Leiter der Abteilung Tierhaltung in der oö. Landwirtschaftskammer. Und er erklärt, warum es so wichtig ist, dass unsere Bauern das Futter für die Tiere selbst anbauen. Nämlich nicht nur, damit sie wissen, was den Tieren gefüttert wird (und wir damit davon ausgehen können, dass damit auch das Fleisch passt). Sondern, weil es auch gut für die Umwelt ist. Dadurch, dass das, was bei den Tieren hinten rauskommt, wieder als Dünger für die Futterpflanzen verwendet wird, gibt es keinen Nährstoff-Überfluss – und keine Grundwasserbeeinträchtigung (wie anderswo). (Foto: Landwirtschaftskammer)

60 Tonnen Mais (wenn er getrocknet ist) wird er innerhalb von zwei Tagen ernten. Und wofür sind die gut? Der Mais wird an die Schweine verfüttert, ebenso wie Weizen, Gerste und Hafer (die Hiegelsberger ebenfalls selbst anbaut). „Nur den Sojaschrot müssen wir zukaufen. Ansonsten kommt alles, was meine Schweine bekommen, vom eigenen Feld", so Hiegelsberger (warum das wichtig ist: siehe Info-Box).

Zwei Tage braucht der Mähdrescher, bis das Feld abgeerntet ist. (Video: Armin Bach)

Die Landwirtschafskammer rechnet heuer mit durchschnittlich elf Tonnen Mais pro Hektar. „Ein erfreuliches Ergebnis. Im Tierhaltungsland Nummer 1, in Oberösterreich, ist Mais die wichtigste Futtergrundlage", so die Kammer.

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