"Heute"-Redakteurin vor Ort: "Alles ist abgeriegelt"

Bild: Screenshot Twitter

Am Donnerstagnachmittag raste ein Lieferwagen in Barcelona in eine Menschenmenge. "Heute"-Redakteurin Gerda Mackerle hielt sich in der Stadt auf.

"Überall hört man Rettungs- und Polizeisirenen", erzählt Mackerle im Gespräch mit der "Heute"-Redaktion. Der Van soll auf der Plaza Catalonia in die Menschenmenge gerast sein, dann soll der Fahrer ausgestiegen und zu Fuß geflüchtet sein.

Zum Zeitpunkt der Wahnsinnsfahrt befand sich die "Heute"-Redakteurin am unteren Ende der Ramblas, Barcelonas berühmte Prachtstraße. Sie wollte mit ihren Begleiterin gerade ins gotische Viertel gehen, als die Straßen plötzlich abgesperrt waren. Wegen der vielen Sirenen schaute sie ins Internet und erfuhr über Medien von dem Vorfall. "Alles ist derzeit großräumig abgeriegelt, die Menschen sind nervös", so Mackerle. "Wir wussten nicht, in welche Richtung wir gehen sollten". U-Bahnen fuhren am Nachmittag keine, auch Taxis zu finden gestaltete sich schwierig, so die Redakteurin. Mackerle ging dann weiter vom Hafen zum Arc de Triomfe.

Auch Theresa S. urlaubt gerade in Barcelona, sie erfuhr am Strand durch den Anruf einer besorgten Freundin von dem Anschlag. "Es ist schon ein irrsinnig ungutes Gefühl", berichtet die "Heute"-Leserin über die Situation vor Ort. "Ich glaube, die Leute werden erst langsam realisieren, was passiert ist."

Sind Sie vor Ort? Kontaktieren Sie die "Heute"-Redaktion auf Facebook oder per Mail an onlineredaktion@heute.at! (red)

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
FC BarcelonaAttentat

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen