"Home Invasion": Täter suchten Familie gezielt aus

Nach dem dramatischen Raubüberfall samt Geiselnahme auf eine Familie im vorarlbergischen Götzis sind nun neue Details ans Licht gekommen. Die Täter arbeiteten als Paketzusteller und hatten ihre Opfer gezielt ausgewählt und im Vorfeld ausspioniert.

 

Bei der Einvernahme der beiden Täter, die am Mittwochabend eine Familie überfielen und als Geiseln nahmen, stellte sich heraus, dass diese als Paketzusteller dem Hausbesitzer mehrere Pakete an dessen Geschäftsadresse geliefert hatten. Sie schlossen aus seinen geschäftlichen Beziehungen, dass er Bargeld zu Hause haben dürfte. Gezielt forschten sie die Wohnadresse aus.

Im Vorfeld kundschafteten sie den späteren Tatort aus und planten ihren Überfall. Am Mittwochabend entschlossen sie sich dann zum Handeln. Gegen 18.45 Uhr läuteten die zwei maskierten Männer im Alter von 29 und 33 Jahren bei dem Einfamilienhaus und drangen ins Innere des Domizils ein. Sie fesselten und knebelten die Frau und durchsuchten das Haus nach Wertgegenständen.

Die 13-jährige Tochter, die sich in ihrem Zimmer im ersten Stock versteckte, verständigte die Polizei. Die Behörden umstellten das Gebäude. Die Mutter nutzte einen unbeobachteten Moment zur Flucht. Die Tochter wurde mit der Drehleiter gerettet. Schließlich stürmte die Cobra das Haus und nahm die beiden Täter am Dachboden fest. Waffen wurden bisher keine gefunden. Die Ermittlungen sind noch im Gange.

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